Heute beginnt die Fastenzeit. 40 Tage lang gedenken mit dieser Christen in aller Welt jener 40 Tage, die Jesus betend und fastend in der Wüste verbrachte. Doch auch Menschen ohne Konfession darben regelmäßig zwischen Aschermittwoch und Ostern.

Es gibt ganz unterschiedliche Arten des Fastens. Katholiken nehmen in dem auch als Passionszeit bezeichneten Zeitraum wochentags lediglich eine Hauptmahlzeit und zwei kleine Mahlzeiten pro Tag ein. Darüber hinaus verzichten sie auf diverse Speisen, die sie sehr mögen. Andere entsagen während dieser Zeit dem Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten.

Fasten hat jedoch nicht nur eine religiöse Bedeutung. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit, sich zu entschlacken, sich zu entgiften, sich innerlich zu reinigen, um dann mit neuer Energie in den Alltag zurückzukehren.

Das geschieht vor allem mit einer Abführung der „Reste“ im Darm zu Beginn des Fastens. Im Anschluss nimmt der klassisch Fastende lediglich Brühe, Tee und viel Wasser zu sich.

Fasten – weder Diät, noch Hungerkur

Fasten ist keine Diät und es soll auch nicht gehungert werden. „Was ist der Trick? Durch eine gründliche Darmentleerung wird dem Körper signalisiert, auf den Energiestoffwechsel II umzuschalten. Ab jetzt werden alle verfügbaren Reserven im Organismus verarbeitet, ohne Zufuhr von außen. Auf Grund der genetischen Entwicklung ist diese Möglichkeit im Körper angelegt“ schreibt Robert Vergin (Hier!) Seiner Überzeugung nach besteht maximal in den ersten beiden Tagen ein Hungergefühl, welches sich dann jedoch verflüchtigt. Während einer Fastenkur werden die Nährstoffreserven aufgebraucht, zuerst die Kohlenhydrate, dann die Eiweiße, zuletzt die Fette. Das dauert ein paar Tage, weshalb die Kur mindestens über acht bis zehn Tage laufen sollte.

Der Fastende beschäftigt sich während einer Fastenkur meist intensiver mit sich selbst, als sonst, denn der Verzicht wird ja bewusst vorgenommen. Zudem ist der Arbeitsalltag fern, der Fastende erfährt eine Entschleunigung, hat vor allem auch Zeit für sich. Außerdem zieht das Fasten bei bestimmten Erkrankungen eine Besserung nach sich. So berichten Rheumakranke, dass sich die Schmerzen durch das Fasten minimieren.

Fasten – Vorsicht bei Krankheiten

Doch Vorsicht: Eine Fastenkur ist nicht für Jeden geeignet. Fasten sollten Sie nur in Absprache mit Ihrem Arzt/Heilpraktiker bzw. ganz und gar unter deren Kontrolle. Denn hier kann einiges falsch gemacht werden. Menschen mit Essstörungen, Schwangere und Stillende sollten vom Fasten Abstand nehmen. Auch bei diversen Krankheiten wie Nierenleiden oder Gallenproblemen sollten Sie nicht fasten.

Fasten – Kuren in Kliniken

Es gibt zahlreiche Kliniken, die Fastenkuren anbieten. Diese Variante ist die schlechteste nicht, hat man doch einen Fastenplan, ist unter ärztlicher Kontrolle und ganz nebenbei noch von Gleichgesinnten umgeben. Oft wird bei diesen Kuren zudem ein interessantes Rahmenprogramm (Sport, Wellness, Wandern) geboten.

Fasten - gesunde Methode zur EntschlackungKerstin WeberHeilmethodenEntschlackung,FastenHeute beginnt die Fastenzeit. 40 Tage lang gedenken mit dieser Christen in aller Welt jener 40 Tage, die Jesus betend und fastend in der Wüste verbrachte. Doch auch Menschen ohne Konfession darben regelmäßig zwischen Aschermittwoch und Ostern. Es gibt ganz unterschiedliche Arten des Fastens. Katholiken nehmen in dem auch als...