Kleine Rituale helfen uns, den Alltag zu strukturieren. Manche haben zudem eine wohltuende Wirkung. Welche Rituale sollten wir bewusst in den Tagesablauf integrieren?

Das Wechselduschen-Ritual

Drei Minuten lang warm und kalt abduschen, warm beginnen. So wird die Durchblutung der Haut gefördert und das Immunsystem gestärkt. Ganz „Mutige“ können später zum Kaltduschen übergehen. Was das bringt, lesen sie hier.

Das Zähneputz-Ritual

Morgens und abends jeweils drei Minuten gründlich Zähne und Zunge putzen. Diese Pflege geht über die der Zähne und der Zunge hinaus, denn Sie beugen damit den Befall von unwillkommenen Bakterien vor, können die Gefahr von Zahnfleischentzündungen abwenden und das Risiko für Herz-Kreislauf-Beschwerden minimieren.

Und da Sie beim Zähneputzen gerade nichts anders zu tun haben, können Sie mit den Füßen auf (auf die Zehenspitzen) und ab wippen, das stärkt die Wadenmuskeln und beugt Krampfadern vor.

Das Entspannungs-Ritual

Ein altes Sprichwort sagt: „Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg!“ Verinnerlichen Sie diese Worte. Bei Stress und in der größten Hektik hilft das. Es ist keine Zeit, aber gerade deshalb sollten wir uns diese nehmen. Denn gestresst schaffen wir nicht, was wir schaffen müssen und machen außerdem Fehler. Eine kleine Ruhepause hilft: Runterkommen. Entschleunigen. Setzen Sie sich für fünf Minuten hin, tief und langsam durchatmen, Ruhe und Gelassenheit einatmen, Stress und Hektik ausatmen. Nach ein wenig Übung benötigen Sie vielleicht nur noch zwei Minuten, nach noch mehr Übung reicht es mitunter, nur an das Ritual zu denken.

Zwei Gute-Laune-Rituale

Das Gesicht täglich zehn Minuten in die Sonne halten. Das hilft vor allem im Winter, wo wir zu wenig Licht bekommen und deshalb an Vitamin-D-Mangel leiden können. Öffnen Sie das Fenster (frische Luft im Zimmer ist obendrein gut) und schauen Sie einfach entspannt hinaus. Noch besser ist natürlich ein Spaziergang, damit bekommen Sie gleich noch eine Ration gesunde Bewegung.

Zweites Gute-Laune-Ritual: Lachen Sie! Auch wenn Sie scheinbar keinen Grund haben: Lachen Sie! Dreimal täglich eine Minute reichen für den Anfang. Warum das so gut ist, lesen Sie hier.

Das Einschlaf-Ritual

Um Einschlafstörungen entgegenzuwirken, tun Sie folgendes: Legen Sie sich ins Bett und resümieren Sie kurz (zwei Minuten) den Tag. Bedanken Sie sich für den Tag und freuen Sie sich, dass es Ihnen gut geht. Dann machen Sie vor Ihrem inneren Auge ein Häckchen hinter den Tag. Im Anschluss empfiehlt sich das Lesen eines unterhaltsamen nicht zu anspruchsvollen Buches. Lesen Sie, bis Ihnen die Augen zufallen, dann sollte es auch klappen mit dem Einschlafen.

29 Minuten Rituale für einen erquickenden TagKerstin WeberDies & DasEntspannungKleine Rituale helfen uns, den Alltag zu strukturieren. Manche haben zudem eine wohltuende Wirkung. Welche Rituale sollten wir bewusst in den Tagesablauf integrieren? Das Wechselduschen-Ritual Drei Minuten lang warm und kalt abduschen, warm beginnen. So wird die Durchblutung der Haut gefördert und das Immunsystem gestärkt. Ganz „Mutige“ können später zum Kaltduschen...