Krankenkassen vermelden jedes Jahr eine steigende Anzahl psychischer Erkrankungen. Laut dem DAK Gesundheitsreport 2013 haben sich die Fehltage aufgrund psychischer Leiden zwischen 1997 und 2012 um 165 Prozent erhöht. Hauptursache dafür ist Stress.

Überstunden, Konkurrenzdruck, ständige Erreichbarkeit: Der Arbeitsplatz ist Stressfaktor Nummer eins. Dabei ist es nicht nur die Erwartung von außen, sondern vor allem auch der eigene Anspruch, der Druck aufbaut. Wer sich selbst permanent überfordert, brennt irgendwann aus. Die Diagnose Burn out ist längst nicht mehr nur der Management-Ebene vorbehalten, sondern hat Einzug in die Büros der Durchschnittsarbeitnehmer gehalten.

Burnout: Schon bei ersten Anzeichen reagieren

Eine Burn-out-Erkrankung verläuft meist schleichend. Am Anfang gehen Betroffene mit nahezu idealistischer Begeisterung zu Werke. Sie stürzen sich in ihre Arbeit, nehmen damit verbundene Überlastungen gerne in Kauf. Ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Anerkennung oder aber eine vom Arbeitsplatz ausgehende Fehlbelastung ziehen über kurz oder lang eine verminderte Belastbarkeit nach sich. Anfallender Stress kann nicht mehr bewältigt werden und führt zwangsläufig zu frustrierenden Erlebnissen, die eine Desillusionierung, später Apathie, erhöhte Suchtgefährdung oder gar Depressionen nach sich ziehen kann. Betroffene fühlen sich emotional, körperlich und geistig ausgebrannt. Diese Abwärtsspirale kann nur durchbrechen, wer die Gefahr rechtzeitig erkennt und bereits bei ersten Anzeichen reagiert. Typischerweise äußert sich das Burn-out-Syndrom durch Gleichgültigkeit, Antriebsschwäche und Ineffektivität. Spätestens jetzt heißt es: Stress reduzieren!

Mit Zeitmanagement Stress abbauen

Ein gutes Zeitmanagement ist schon die halbe Miete. Wer seinen Arbeitsalltag optimal strukturiert und sich realistische Ziele setzt, arbeitet nicht nur stressfreier, sondern auch deutlich effektiver. Zunächst einmal gilt es, alle Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu ordnen. Diese Liste verdeutlicht die Prioritäten der Projekte. Größere Aufgaben sollten in kleinere Arbeitsschritte untergliedert, diese nach Möglichkeit auch delegiert werden. Wichtig ist es bei der Tagesagenda, nur etwa 60 Prozent der Zeit fest zu verplanen. So bleibt immer genug Platz für Unvorhergesehenes. Im Anschluss sollte das Arbeitsumfeld optimiert werden. Störquellen sollten ausfindig gemacht und eliminiert werden. Wer sich nicht durch jede neue E-Mail im Postfach bei der Arbeit unterbrechen lässt, kann seine Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Es genügt völlig, sein Postfach in regelmäßigen Zeitabständen zu kontrollieren. Nicht zuletzt ist es wichtig, eigene Energiereserven regelmäßig durch schöne Erlebnisse wieder aufzuladen, anstatt immer nur davon zu zehren. Darüber hinaus können auch pflanzliche Arzneimittel, wie zum Beispiel Rhodiolan auf der Basis von Rosenwurz, den Körper stärken und ihn damit resistenter gegen Stress machen.

Ausgebrannt: Wenn Arbeit krank machtTimo HoffmannBurn outBurn out,Depressionen,Stress,Überlastung,ZeitmanagementKrankenkassen vermelden jedes Jahr eine steigende Anzahl psychischer Erkrankungen. Laut dem DAK Gesundheitsreport 2013 haben sich die Fehltage aufgrund psychischer Leiden zwischen 1997 und 2012 um 165 Prozent erhöht. Hauptursache dafür ist Stress. Überstunden, Konkurrenzdruck, ständige Erreichbarkeit: Der Arbeitsplatz ist Stressfaktor Nummer eins. Dabei ist es nicht nur die Erwartung...