Als er in jungen Jahren eine geisteskranke Frau kennenlernte, begann der deutsche Arzt Alois Alzheimer (1864 bis 1915), sich mit Psychologie zu beschäftigen. Im Rahmen seiner Studien untersuchte er Patienten, wie die unter starken Erinnerungslücken leidende Auguste Deter. Eine befriedigende Diagnose konnte Alzheimer jedoch nicht stellen. Nach dem Tod der Patientin sezierte er ihr Gehirn und bemerkte, dass große Teile der Hirnrinde verändert waren. Außerdem fand er eine Reihe toter Nervenzellen und Eiweißablagerungen.

Alzheimer veröffentlichte seine Ergebnisse unter dem Titel: „Eine eigenartige Krankheit der Hirnrinde“.

1910 wurde die Krankheit von dem Psychiater Emil Kraepelin, der Alzheimer 1903 an die Münchner Nervenklinik berufen hatte, erstmals als „Alzheimersche Krankheit“ bezeichnet.

Alois AlzheimerKerstin WeberDies & DasAlzheimerAls er in jungen Jahren eine geisteskranke Frau kennenlernte, begann der deutsche Arzt Alois Alzheimer (1864 bis 1915), sich mit Psychologie zu beschäftigen. Im Rahmen seiner Studien untersuchte er Patienten, wie die unter starken Erinnerungslücken leidende Auguste Deter. Eine befriedigende Diagnose konnte Alzheimer jedoch nicht stellen. Nach dem Tod...