Bei den meisten von uns ist er nicht ausgeglichen – der Säure-Basen-Haushalt. Ausgeglichen bedeutet nicht 50:50 Prozent, sondern 80:20 Prozent. D.h., wir sollten 80 Prozent basische (und neutrale) Nahrungsmittel zu uns nehmen und nur 20 Prozent saure. Das ist gar nicht so einfach, denn viele Nahrungsmittel, die die Deutschen gern und oft essen, sind sauer bzw. säuernd.

Übersäuerung – wie kann sie erkannt werden?

Folgen einer Übersäuerung sind Ermüdung, Schlappheit, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Unausgeglichenheit und Hautveränderungen. In fortgeschrittenem Stadium finden sich erhöhter Blutdruck und erhöhte Blutzuckerwerte, Durchblutungsstörungen, Entzündungen im Körper, wie beispielsweise bei Infektionen, aber auch Rheuma ist eine ganz typische Folge von Übersäuerung.

Unser Organismus gibt sich große Mühe, einen Ausgleich zu schaffen, kann dies jedoch nur begrenzt und auch nicht ein Leben lang. Über die Ernährung können wir unseren Säure-Basen-Haushalt ausgleichen.

Saure, basische und neutrale Nahrungsmittel

Zu säuernden Nahrungsmitteln zählen u.a. Wurst, Fleisch, Innereien, Zucker, Weißmehl, Roggenbrot, Eier, Quark, Käse, Fisch, Haferflocken, Reis, Mais, Schokolade, Kaffee, Cola, Alkohol und Getränke mit Kohlensäure.

Basische Lebensmittel sind z.B. Obst, Gemüse (mit ein paar Ausnahmen), Kartoffeln, Rohmilch, Zwiebeln, Knoblauch, Trockenfrüchte, Soja-Produkte, Wasser und ungesüßte Kräutertees.

Neutral sind u.a. kalt gepresste Speiseöle, Nüsse, Getreide (Buchweizen, Dinkel, Hirse, Amaranth)

Weitere Möglichkeiten, der Übersäuerung vorzubeugen

Neben der Ernährung ist auch die Bewegung wichtig. Wer sich nicht bewegt, verhindert eine rasche Säure-Ausleitung. Ebenso trägt Stress zur Übersäuerung bei, da der Körper im Stresszustand mehr Säure bildet. Was nicht ausgeschieden wird, muss irgendwo hin, so legt der Organismus Depots an. In denen findet sich dann nicht nur Säure, sondern hier werden auch Giftstoffe abgelagert.

Eine Liste basischer Lebensmittel finden Sie: Hier!

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Säure-Basen-Haushalt ausgleichenKerstin WeberErnährungErnährung,Säure-Basen-HaushaltBei den meisten von uns ist er nicht ausgeglichen – der Säure-Basen-Haushalt. Ausgeglichen bedeutet nicht 50:50 Prozent, sondern 80:20 Prozent. D.h., wir sollten 80 Prozent basische (und neutrale) Nahrungsmittel zu uns nehmen und nur 20 Prozent saure. Das ist gar nicht so einfach, denn viele Nahrungsmittel, die die Deutschen...