Multiorganerkrankungen sind typisch bei Burnout: Zahlreiche Krankheiten hängen mit der geringer werdenden Energiebildung in den Mitochondrien zusammen. Dazu gehören beispielsweise Symptome wie wenig Ausdauer, schwache Muskelkraft und eine chronische Infektionsanfälligkeit. Konzentrationsmangel zählen ebenso dazu wie Depressionen und Merkfähigkeitsstörungen im Gehirn. Selbst ein Nachlassen der Sehkraft, starke Müdigkeit, Schlafstörungen und Albträume, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Sodbrennen, Magenbeschwerden sowie Heißhungerattacken zeigen sich vermehrt.

Mitochondriopathie: Ungesunde Lebensweise – Risikofaktor Nr. 1

Die Mitochondrien werden von freien Radikalen verstärkt angegriffen. Sie sind die Kraftwerke unseres Körpers, in denen die Energiegewinnung stattfindet. Je belasteter die Nahrungsmittel sind, desto stärker ist auch der Stress für die Zellen. Sämtliche Giftstoffe setzen freie Radikale frei. Diese freien Radikale haben das Verlangen, sich mit anderen Stoffen zu verbinden. Diese Verbindungen bringen gravierende Schädigungen an den gesunden Zellstrukturen. Eine bekannte Auswirkung von freien Radikalen im Körper ist die vorzeitige Hautalterung bei Rauchern.

Mitochondriopathie: Diagnose und Behandlung des Burn out

Heute kann man die Zellschädigung durch freie Radikale und nitrosativen Stress messen, doch nicht mit den gängigen Laboruntersuchungen.

Nitrosativer Stress erzeugt Stickoxid. Stickoxid ist erst mal nicht schädlich und wird von den Zellen auch selber produziert. Es dient zur Abwehr von Krankheitskeimen und reguliert auch den Blutdruck.

Wird zu viel Stickoxid produziert, welches nicht durch Antioxidantien abgefangen werden kann, bildet sich Peroxinitrit. Dieses Gas ist ein Mitochondrienkiller. Es schädigt die Energiegewinnungsfähigkeit der Mitochondrienstrukturen.

Peroxinitrit ist ein schnell flüchtiges Gas und kann daher nicht direkt gemessen werden. Es lässt sich jedoch über einen Stoff nachweisen, welcher ein Reaktionsprodukt darstellt. Dieser Stoff nennt sich Nitrotyrosin.

Die Mitochondriopathie ist eine Stoffwechselentgleisung, deren Ursache zunächst beseitigt werden muss. Eine Ernährungsumstellung ist zur Behandlung sehr empfehlenswert. Denn bestimmte Stoffe blockieren die Aufnahme gesunder Spurenelemente, die den Körper und dessen Zellfunktionen im Gleichgewicht halten. So ist zur Therapie der Krankheit auch eine kohlenhydratarme Ernährung anzuraten.

Mehr zu Ernährung bzw. Nahrungsergänzung bei Mitochondriopathie finden Sie: Hier!

Buchtipp: „Der Burnout Irrtum – Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel“ (Amazon)
(Mehr zum Inhalt: Einfach Bild anklicken!)

Mitochondriopathie als Ursache für Burnout / Teil 2Dirk MohsBurn outBurn out,Ernährung,Freie Radikale,Mitochondriopathie,StoffwechselMultiorganerkrankungen sind typisch bei Burnout: Zahlreiche Krankheiten hängen mit der geringer werdenden Energiebildung in den Mitochondrien zusammen. Dazu gehören beispielsweise Symptome wie wenig Ausdauer, schwache Muskelkraft und eine chronische Infektionsanfälligkeit. Konzentrationsmangel zählen ebenso dazu wie Depressionen und Merkfähigkeitsstörungen im Gehirn. Selbst ein Nachlassen der Sehkraft, starke Müdigkeit, Schlafstörungen und...