Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Faserstoffen (Ballaststoffen) und der Verminderung des Krebsrisikos gibt.

Faserstoffe/Ballaststoffe sind Bestandteile von Pflanzen, die nicht verdaut werden können, sie lösen sich im Körper nicht auf. Bevor sie ausgeschieden werden, tun sie in unserem Körper eine Menge Gutes, so binden sie beispielsweise Cholesterin, Fette, Gallensäuren und Schadstoffe, die dann mit ihnen ausgeschieden werden und nicht im Körper zurückbleiben.

Ballaststoffe: Speisebrei rutscht schneller durch Dickdarm

Nach den vorgenommenen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Faserstoffe in der Lage sind, den Verbleib des Speisebreis im Dickdarm zu verkürzen. Die Wissenschaftler nehmen an, dass dadurch auch die Zeitspanne verkürzt wird, in welcher der Dickdarm jenen Stoffen ausgesetzt ist, die Krebs begünstigen. Dabei handelt es sich um Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen wurden oder solche, die beim Verdauungsvorgang entstehen.

Um abschließende Aussagen machen zu können, bedarf es weiterer Untersuchungen. Beispielsweise ist noch nicht geklärt, ob das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, einzig durch die Faserstoffe selbst oder auch durch andere Substanzen, die in faserstoffhaltigen Lebensmitteln enthalten sind, minimiert wird.

Ballaststoffe in Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten

Ebenso gilt es, den Zusammenhang zu berücksichtigen, dass sich Menschen, die eine faserstoffhaltige Kost bevorzugen, oft ohnehin gesünder ernähren. Sie essen meist weniger Fett und Zucker als andere, dafür mehr Obst und Gemüse, was ebenso das Risiko für Dickdarmkrebs vermindert.

Faserstoffe finden sich in folgenden Nahrungsmitteln: Getreide (volles Korn), Getreideprodukte (ebenfalls Vollkorn), Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkorn-Nudeln, Vollkorn-Reis.

Das legendäre Frühstücksmüsli ist eine gute Variante, fasterstoffhaltig zu speisen. Doch Vorsicht: Bereiten Sie sich am besten Ihr eigenes Müsli aus verschiedenen Getreideflocken zu, denn die handelsüblichen Müsli-Varianten enthalten oft viel Zucker. Das ist nicht nur kontraproduktiv und überflüssig, es kann außerdem zu starken Blähungen führen.

Sind Sie Müsli-Anfänger, dann achten Sie außerdem auf Folgendes:

– anfangs wenig, allmählich Menge erhöhen
– gut kauen;
– viel dazu trinken (am besten Wasser).

Faserstoffe können Krebsrisiko minimierenKerstin WeberKrebs -- MagazinBallaststoffe,Darmkrebs,Faserstoffe,KrebsWissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Faserstoffen (Ballaststoffen) und der Verminderung des Krebsrisikos gibt. Faserstoffe/Ballaststoffe sind Bestandteile von Pflanzen, die nicht verdaut werden können, sie lösen sich im Körper nicht auf. Bevor sie ausgeschieden werden, tun sie in unserem Körper eine Menge Gutes, so...