StatistikStatistische Untersuchungen gehen davon aus, dass die Krebssterblichkeit innerhalb der nächsten zwei Jahre zurückgehen wird. Diese Prognose wurde anhand der derzeitigen Entwicklung und der Daten aus den vergangenen Jahren erstellt. Die Sterberate in Deutschland ist dennoch relativ hoch, so sterben derzeit rund ein Viertel aller Menschen an Krebs.

Schätzungen zufolge werden im Jahr 2015 220.000 Männer und Frauen in Deutschland an Krebs sterben, das sind etwa 600 pro Tag.

Bei Männern ist die Rate mit zirka 30 Prozent dabei deutlich höher als bei Frauen (22 Prozent), bei Männern wird die absolute Sterberate in den kommenden Jahren ansteigen, bei Frauen leicht sinken.

Bei einigen Krebsarten erhöhte Sterblichkeitsrate

Die Prognose lässt des Weiteren erkennen, dass sich die Sterblichkeitsrate bei einigen Krebserkrankungen innerhalb der nächsten Jahre erhöhen wird. Das betrifft insbesondere Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leberkrebs, Hodenkrebs, Speiseröhren-, Kehlkopf- und Lungenkrebs bei Frauen.

Demgegenüber stehen prozentual betrachtet Rückgänge der Sterblichkeitsrate bei Magen- und Gallenkrebs.

Laut Statistik lagen die prozentual höchsten Sterberaten bei Männern innerhalb der letzten zehn Jahre bei Lungenkrebs (ca. 30.000 pro Jahr), Darmkrebs (ca. 14.000 pro Jahr) und Prostatakrebs (ca. 14.000 Pro Jahr). Die Prognosen bei diesen drei Krebsarten weisen steigende Tendenzen auf. Für das Jahr 2015 werden folgenden Prognosen angenommen: Es werden ca. 33.000 Männer pro Jahr an Lungenkrebs, ca. 15.000 pro Jahr an Darmkrebs und ca. 15.000 pro Jahr an Prostatakrebs sterben.

Auch bei Bauchspeicheldrüsenkrebs wird von einer Erhöhung der Sterblichkeitsrate bis zu 8.500 in den nächsten zwei, drei Jahren ausgegangen. Am stärksten zugenommen hat die Mortalität bei Männern bei Leberkrebs.

Bei Frauen wird Lungenkrebs zunehmen

Bei Frauen wird die Sterberatestatistik angeführt von Brustkrebs (ca. 19.000 pro Jahr), Darmkrebs (ca. 14.000 Pro Jahr), Lungenkrebs (ca. 18.000 pro Jahr), Bauchspeicheldrüsenkrebs (ca. 9.000 pro Jahr) sowie Eierstockkrebs (ca. 7.000 pro Jahr). Bei letzerem sowie bei Brust- und Darmkrebs werden die Zahlen innerhalb der nächsten Jahre rückläufig sein. Bei Kehlkopf- und Lungenkrebs wird eine weitere Zunahme der Sterblichkeitsrate vorausgesagt.

Aufgrund der Tatsache, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, ist davon auszugehen, dass die Krebs-Sterberate in den kommenden Jahrzehnten wieder steigen wird.

Rückgang der Sterblichkeitsrate bei Magen- und GallenkrebsKerstin WeberKrebs -- MagazinKrebs,KrebssterblichkeitStatistische Untersuchungen gehen davon aus, dass die Krebssterblichkeit innerhalb der nächsten zwei Jahre zurückgehen wird. Diese Prognose wurde anhand der derzeitigen Entwicklung und der Daten aus den vergangenen Jahren erstellt. Die Sterberate in Deutschland ist dennoch relativ hoch, so sterben derzeit rund ein Viertel aller Menschen an Krebs. Schätzungen zufolge...