Vorsorge-Untersuchungen sind sehr wichtig. Gerade bei Krebs, einer Krankheit, die nicht umsonst als heimtückisch bezeichnet wird, denn wenn sie bemerkt wird, ist es manchmal bereits zu spät.

Vorsorge-Untersuchungen können natürlich nicht zu 100 Prozent ausschließen, dass sich die Krankheit dennoch entwickelt. Demgegenüber steht jedoch zumindest die Gewissheit, nach einer Untersuchung beruhigt sagen zu können: Alles im grünen Bereich.

Männer und Frauen sollten nach ihrem 35. Geburtstag alle zwei Jahre einen Check-Up vornehmen lassen. Bei dem werden u.a. Herz/Kreislauf, Cholesterin, Blutzucker und Urin untersucht. Ebenfalls ab 35 haben Menschen beiden Geschlechts im Zwei-Jahres-Rhythmus Anspruch auf eine Bestandsaufnahme von Hautveränderungen als vorbeugende Maßnahme gegen Hautkrebs.

Krebsvorsorge beim Gynäkologen und Urologen

Während Frauen bereits ab 20 jährlich zum Gynäkologen gehen und Gewebeabstriche machen lassen sollen, müssen gesunde Männer erst ab 45 jährlich zum Urologen. Hier wird vor allem die Prostata untersucht.

Frauen wird zudem geraten, sich ab einem Alter von 30 Jahren jährlich vom Gynäkologen die Brust abtasten zu lassen.

Um Brustkrebs vorzubeugen, werden Frauen ab 50 alle zwei Jahre zur Mammografie eingeladen (bis 69).

Ebenfalls ab 50 wird Männern wie Frauen eine regelmäßige Darmkrebsvorsorgeuntersuchung angeboten, bei welcher nicht sichtbares Blut im Stuhl getestet wird.

Zur Früherkennung von Darmkrebs können sich Männer wie Frauen ab 55 beraten lassen, weiterhin Stuhltests und außerdem im Abstand von zehn Jahren zwei Darmspiegelungen machen lassen.

Die Kosten für die aufgeführten Vorsorge-Untersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen.

Krebs-Vorsorge im ÜberblickKerstin WeberVorsorgeDarmkrebs,Darmspiegelung,Früherkennung,Krebs,VorsorgeuntersuchungenVorsorge-Untersuchungen sind sehr wichtig. Gerade bei Krebs, einer Krankheit, die nicht umsonst als heimtückisch bezeichnet wird, denn wenn sie bemerkt wird, ist es manchmal bereits zu spät. Vorsorge-Untersuchungen können natürlich nicht zu 100 Prozent ausschließen, dass sich die Krankheit dennoch entwickelt. Demgegenüber steht jedoch zumindest die Gewissheit, nach einer Untersuchung...