Nichts ahnend trinken Tee-Fans seit Jahren täglich ihren Kräutertee. Und müssen nun erfahren, dass sie damit nicht immer etwas Gutes für ihre Gesundheit taten, sondern dieser vielleicht sogar geschadet haben.

Schuld daran sind so genannte Pyrrolizidine Alkaloide (PA), die jetzt laut Bundesinstitut für Risikobewertung im Rahmen einer Studie in verschiedenen Teesorten gefunden wurden.

Pyrrolizidine Alkaloide kommen in Pflanzen wie beispielsweise in Beinwell, Huflattich und Borretsch vor. In bestimmten Verbindungen und Mengen entfalten sie eine toxische Wirkung.

Aus den handelsüblichen Sorten wurden mehr als 200 Kräutertees unter die Lupe genommen und bei einigen Sorten fanden die Wissenschaftler relativ hohe Konzentrationen besagter Stoffe. Noch behalten sie für sich, um welche Sorten es sich dabei handelt.

Sie warnen jedoch: Wer zwischen 5 und 10 Beuteln pro Tag konsumiert, ist gefährdet, wer nur ab und an Tee trinkt, eher weniger. Schwangere, Stillende und Kinder sollten nicht ausschließlich und nur wenig Kräutertee trinken, bis die Sache geklärt ist.

Es ist bislang noch nicht genau bekannt, wie die krebserregenden Stoffe in die Kräutertees gelangten, es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass dies bei der Ernte der Kräuter passierte, dass also Teile der Pflanzen, die Pyrrolizidine Alkaloide enthalten, versehentlich mit geerntet wurden.

In Früchtetees wurden die entsprechenden Stoffe nicht gefunden.

Krebserregende Stoffe in Kräutertee gefundenKerstin WeberKrebs -- Magazinkrebserregend,Pyrrolizidine AlkaloideNichts ahnend trinken Tee-Fans seit Jahren täglich ihren Kräutertee. Und müssen nun erfahren, dass sie damit nicht immer etwas Gutes für ihre Gesundheit taten, sondern dieser vielleicht sogar geschadet haben. Schuld daran sind so genannte Pyrrolizidine Alkaloide (PA), die jetzt laut Bundesinstitut für Risikobewertung im Rahmen einer Studie in verschiedenen...