bluttest1Rund 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Häufigste Therapieform ist die Verabreichung von Antidepressiva. Doch nicht bei jedem schlagen die Tabletten an.

Tatsächlich ist diese Anzahl sogar relativ hoch: Etwa zwei Drittel sind davon betroffen, so die Schätzungen. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover und der der Universitätsmedizin Mainz entdeckten jetzt einen so genannten epigenetischen Marker, durch welchen es möglich ist, vorab durch einen Bluttest zu klären, ob ein Antidepressivum anschlagen wird oder nicht.

Der entdeckte Marker ist verantwortlich für die Bildung des Brain-derived-neurotrophic-factor (BDNF). Wenn an diesem keine Methylgruppe angelagert ist, werden Antidepressiva nicht wirken.

Der Bluttest wird jedoch frühestens in 5 Jahren zur Verfügung stehen.

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Mit Bluttest Wirkung von Antidepressiva prognostizierenKerstin WeberDepressionenAntidepressivum,Bluttest,DepressionenRund 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Häufigste Therapieform ist die Verabreichung von Antidepressiva. Doch nicht bei jedem schlagen die Tabletten an. Tatsächlich ist diese Anzahl sogar relativ hoch: Etwa zwei Drittel sind davon betroffen, so die Schätzungen. Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover und der der Universitätsmedizin Mainz entdeckten...