sonne1Vitamin D ist eines jener Vitamine, an denen es uns vor allem in den Wintermonaten mangeln kann. Denn wir nehmen es durch die Sonne auf, die in diesen Breitengraden in der kalten Jahreszeit nicht all zu häufig zu sehen ist.

Die Vitamin-D-ärmsten Monate sind Januar und Februar. Bis zum Ende des Winters können deutliche Mangelerscheinungen auftreten. Die drücken sich nicht nur in einer vorübergehenden Winter-Depression aus, sondern es kann auch zu körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schlappheit, Müdigkeit kommen.

Vitamin-D-Mangel – Das Dilemma im Sommer

Tja – denken wir, da haben wir es im Sommer ja richtig gut. Einfach raus in die Sonne gehen und schon ist alles super. Theoretisch stimmt das. Praktisch nicht.

Jetzt – wenn es warm ist und die Sonne den ganzen Tag scheint, reichen tatsächlich 3 bis 10 Minuten Sonnenbaden täglich aus, um unseren Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Allerdings nur wenn wir ungeschützt in die Sonne gehen, da das Vitamin D durch all zu viel Sonnencreme nicht durchdringen kann. Ungeschützt sollen wir jedoch nicht in die Sonne, da dadurch das Hautkrebsrisiko steigt.

Logisch wäre nun: Die Sonnencreme nicht zu dick auftragen und die doppelte Zeit in der Sonne bleiben. Ob diese Rechnung wohl aufgeht?

Zu wenig Vitamin D ist nicht gut – zu viel aber auch nicht

Wissenschaftler fanden heraus, dass 60% der Menschen einen Vitamin-D-Mangel haben. Diese sind infektanfälliger. Ist der Mangel dauerhaft, können Knochenerkrankungen die Folge sein.

Bis zu 90% des Vitamin-D-Bedarfs können durch die UV-Strahlung aufgenommen werden, für den Rest  stehen verschiedenen Nahrungsmittel zur Verfügung wie 100 g Lachs oder Thunfisch, 1 Ei, auch Rinder- oder 200 g Kalbsleber decken den täglichen Bedarf von 5 bis 10 µg Vitamin D ab. Da die meisten solche Art Speisen jedoch nicht jeden Tag verzehren – und schon gar nicht Vegetarier – greifen manche zu Vitamin-Präparaten. Oft jedoch tun sie das nur aus der Vermutung heraus, dass ihr Vitamin-D-Bedarf nicht gedeckt ist. Die Es wird immer wieder gewarnt vor der Einnahme solcher Präparate, können sie doch Schaden anrichten, denn ein Zuviel an Vitamin D ist ebenso schädlich wie ein Zuwenig. Die Folgen einer Hypervitaminose können Kopfschmerzen, Depressionen, Übelkeit und Erbrechen sowie Durst und Appetitlosigkeit sein.

Wer den Verdacht einer Mangelerscheinung hat, sollte darüber zunächst mit seinem Hausarzt/Heilpraktiker sprechen, der dann bei Bedarf ein entsprechendes Präparat verordnen kann.

Vitamin-D-Mangel trotz Sonne?Kerstin WeberDies & DasNahrungsergänzungsmittel,Vitamin D,VitaminpräparateVitamin D ist eines jener Vitamine, an denen es uns vor allem in den Wintermonaten mangeln kann. Denn wir nehmen es durch die Sonne auf, die in diesen Breitengraden in der kalten Jahreszeit nicht all zu häufig zu sehen ist. Die Vitamin-D-ärmsten Monate sind Januar und Februar. Bis zum Ende...