Heutzutage sind immer mehr Menschen von Neurodermitis betroffen. Oft tritt die Hautkrankheit schon im Kleinkindalter auf, es kann auch sein, dass eine Zeit lang gar keine Symptome mehr zu beobachten sind. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, zudem muss die Hautpflege genau abgestimmt werden, auch Ernährung und Kleidung spielen eine wichtige Rolle.

Neurodermitis: Spezielle Cremes und Lichttherapie helfen

Personen, die an Neurodermitis leiden, haben eine sehr empfindliche und oft trockene Haut. Die Haut muss darum immer mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. Fetthaltige Cremes sollten mehrmals am Tag und vor allem immer nach dem Duschen aufgetragen werden.

Bei der Wahl der Kosmetikmittel müssen Sie darauf achten, dass diese möglichst wenige Zusatzstoffe haben und für empfindliche Haut geeignet sind. In der Regel bekommt man Salben und Cremes vom Hautarzt verschrieben, bewährt haben sich beispielsweise Zinksalben, auch Cortison wird bei schwerwiegenden Fällen oft angewendet. Eine relativ neue Form der Behandlung ist die Lichttherapie. Dabei wird gebündeltes, blaues Licht aufgestrahlt, dadurch sollen Entzündungen gehemmt werden. Da alle Patienten unterschiedlich auf Behandlungsansätze reagieren, ist es sinnvoll, mehrere Therapien auszuprobieren und sich zuvor mit dem Arzt abzusprechen.

Neurodermitis: Nahrung, Kleidung und Darmsanierung

Oftmals reagieren Personen mit Neurodermitis allergisch auf bestimmte Lebensmittel. Diese Allergien können auch plötzlich auftreten. Gerade bei Kleinkindern sollte man darum das Essverhalten genau beobachten und darauf achten, ob sich nach der Einnahme bestimmter Lebensmittel wie etwa Nüsse, Äpfel, Milchprodukte oder Karotten das Krankheitsbild verschlechtert. Unverträglichkeiten gegenüber Medikamenten werden ebenfalls oft beobachtet. Bei der Kleidung sollten hauptsächlich Produkte aus Baumwolle getragen werden, da diese der Haut Luft zum Atmen lässt. In einigen Fällen ist ein Klinikaufenthalt mit Darmsanierung zu empfehlen. Dabei werden Giftstoffe im Darm, die unter anderem auch für ein schlechtes Hautbild verantwortlich sind, abgetötet. Auch eine Stressbewältigungstherapie kann helfen, da die Psyche bei Neurodermitis ebenfalls eine große Rolle spielt.

Mit Neurodermitis richtig umgehen

Neurodermitis ist eine Krankheit, die Sie das ganze Leben begleiten kann. Darum müssen Sie lernen, damit umzugehen. Manchmal hilft schon eine Ernährungsumstellung und die Wahl der richtigen Kleidung und Kosmetikprodukte. Es gibt aber auch verschiedene Therapiemaßnahmen, wie die oben beschriebene Lichttherapie oder die Darmsanierung. Oft müssen mehrere Behandlungsformen ausprobiert werden.

Gastartikel von Viktoria Zoran

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