Oft hört man gerade von älteren Menschen: „Ich kann schon lange nicht mehr Radfahren, meine Knie tun so weh!“ Der Sportmediziner hebt hier den Zeigefinger: „Falsch! Ganz falsch!“

Richtig ist, dass die „eingerosteten“ Knie auf den ersten Metern weht tun werden und seltsam knacken können. Das gibt sich jedoch nach wenigen Minuten.

Radfahren ist nicht schädlich für unsere Knie. Im Gegenteil: Es schont die Gelenke. Die Knie bleiben auf diese Weise beweglicher.

Radfahren – Muskulatur in Armen, Beinen und Schultern kräftigen

Wer mit dem Ausdauerradsport beginnt, sollte sich auf einer ebenen Strecke „warm“ fahren. Die Gleichmäßigkeit des Fahrens im aeroben Bereich ist gut für Herz, Lunge und Kreislauf, die auf diese Weise nicht überfordert werden. Beim Radfahren wird die Muskulatur in den Beinen, aber auch in den Armen und Schultern gekräftigt.

Ein weiterer Vorteil des Radfahrens ist, dass man an der frischen Luft ist, außerdem fühlt man sich in der Natur ohnehin recht wohl, was ein zusätzliches Wohlbefinden erzeugt. Ein Nachteil ist die Wetterabhängigkeit.

Ratsam ist es, in einem niedrigen Gang zu fahren und lieber schneller zu treten, da das effektiver ist und weniger ermüdet.

Am Anfang sind 50 bis 60 Umdrehungen pro Minute günstig, die allmählich auf 70 bis 80 Umdrehungen gesteigert werden sollten. Das Einhalten eines gleichmäßigen Tritt-Tempos ist ebenfalls wichtig.

Radfahren ist ebenso gesund wie Schwimmen und Gehen.

Warum ist Radfahren so gesund?Kerstin WeberBewegungAusdauersport,Gelenke,KreislaufOft hört man gerade von älteren Menschen: „Ich kann schon lange nicht mehr Radfahren, meine Knie tun so weh!“ Der Sportmediziner hebt hier den Zeigefinger: „Falsch! Ganz falsch!“ Richtig ist, dass die „eingerosteten“ Knie auf den ersten Metern weht tun werden und seltsam knacken können. Das gibt sich jedoch nach...