Ab und an werden bei „nano“ (Mo-Fr 18.30-19 Uhr; 3sat) interessante Beiträge zu neuen Forschungsergebnissen im Bereich Gesundheit gesendet. Gestern z.B. sah ich einen Bericht über ein kleines Gerät, das Herzinfarkt-gefährdeten Menschen in den Brustraum implantiert wird. Es wird als Guardian („Wächter“) bezeichnet. Das Implantat ist eine Art Frühwarnsystem und soll Minuten bis Stunden vor einem Herzinfarkt – lange bevor der Betroffene selbst etwas spürt – erste Anzeichender nahenden Gefahr erspüren. Es gibt Töne von sich, so dass der Gefährdete sofort handeln und sich in ein Krankenhaus begeben kann.

Herzinfarkt: Implantat soll frühzeitig warnen

Laut Bericht hat Manfred Zehender, ein Kardiologe aus Freiburg, ein solches Implantat einem Patienten als Erster eingepflanzt. Er ist von diesem Frühwarnsystem überzeugt. Anders dagegen einige seiner Schweizer Kollegen, die der Meinung sind, der „Wächter“ würde nicht in jedem Fall anschlagen und außerdem müsse das Gerät bei so vielen Patienten implantiert werden, da man nicht genau vorhersagen kann, wer tatsächlich gefährdet ist und wer nicht – zumindest vor dem ersten Herzinfarkt.

Bei einer Studie mit 900 Patienten konnte jedoch ein positives Resultat erzielt werden, denn bei einigen der Betroffenen hatte der „Wächter“ angeschlagen.

Grundsätzlich funktioniert das Implantat, jetzt muss nur noch festgelegt werden, bei welchen Patienten es sinnvoll ist, den Guardian zu implantieren, so das Fazit des Berichts.

Mit Implantat Herzinfarkt voraussagenKerstin WeberHerzHerzinfarkt,Implantat,Kardiologe,nanoAb und an werden bei 'nano' (Mo-Fr 18.30-19 Uhr; 3sat) interessante Beiträge zu neuen Forschungsergebnissen im Bereich Gesundheit gesendet. Gestern z.B. sah ich einen Bericht über ein kleines Gerät, das Herzinfarkt-gefährdeten Menschen in den Brustraum implantiert wird. Es wird als Guardian ('Wächter') bezeichnet. Das Implantat ist eine Art Frühwarnsystem...