Muscheln, eine Flasche Meerwasser oder auch Sand vom Strand – all das sind Urlaubsmitbringsel, die gerne mit dem Reisegepäck zurücktransportiert werden. Doch gibt es neben Andenken auch Souvenirs, auf die jeder Urlauber gerne verzichten kann. Malaria ist beispielsweise ein solcher Fall. Leider trifft die Erkrankungen Reisende öfter, als sie es selbst glauben.

Malaria – was nun?

Da war sie: Die eine Mücke oder Stechfliege, die den ganzen Körper auf den Kopf stellt. Der Körper reagiert mit Fieber, Symptomen, die zuerst eine Grippe vermuten lassen und Durchfall.

Dabei treten die Symptome nicht direkt nach der Infektion auf, sondern können auch erst mehrere Wochen nach dem Urlaub auftreten. Mediziner diagnostizierten bereits die Tropenkrankheit bis zu anderthalb Jahre nach der eigentlichen Reise, sodass der Verdacht auf Malaria nicht stets im Vordergrund steht. Wichtig ist, dass Reisende direkt einen Arzt aufsuchen, wenn sie in der Vergangenheit in einem Malaria gefährdeten Gebiet waren. Wird keine Therapie eingeleitet oder die Krankheit zu spät erkannt, sind schwere Komplikationen möglich, die sogar mit dem Tod enden können. Im Regelfall lässt sich die Krankheit jedoch recht gut behandeln. Zumeist wird zuerst die Form der Malaria ergründet und nach dieser das passende Medikament ausgewählt.

Malaria: Vorbeugen ist sinnvoll

Die beste Therapie gegen Malaria ist die, sich überhaupt nicht zu infizieren. Findige Urlauber nehmen neben Moskitonetzen ausreichend Mückenschutzpräparate mit, die gegen die lästigen und krankheitsübertragenden Stechmücken helfen. Zudem ist es sinnvoll, sich vor der Abreise beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Situation am Urlaubsort zu informieren. Auf dem Markt gibt es spezielle Medikamente, die Reisende bereits vor der Abreise einnehmen können. Die Prophylaxe darf jedoch nur unter Aufsicht eines erfahrenen Hausarztes oder Tropenmediziner durchgeführt werden. Problematisch ist, dass die Medikamente einen Ausbruch verschieben können, sollte die Prophylaxe vorschnell abgebrochen werden.

Malaria: Auf den Körper hören

Tritt nach dem Urlaub Fieber auf oder klagen Reisende über Gliederschmerzen, sollten sie direkt mit dem Verdacht auf Malaria einen Arzt aufsuchen. Gerade Schwangere und Kinder sind besonders gefährdet, so dass kein Risiko eingegangen werden sollte. Bei Problemen steht Ergo stets zur Seite.

Malaria als Souvenir aus dem Urlaub - was tun?D SAndere KrankheitenDurchfall,FieberMuscheln, eine Flasche Meerwasser oder auch Sand vom Strand - all das sind Urlaubsmitbringsel, die gerne mit dem Reisegepäck zurücktransportiert werden. Doch gibt es neben Andenken auch Souvenirs, auf die jeder Urlauber gerne verzichten kann. Malaria ist beispielsweise ein solcher Fall. Leider trifft die Erkrankungen Reisende öfter, als sie...