küchenkräuterArtikelserie Hypertonie / Teil 4

Menschen, die sehr salzreich essen, haben ein erhöhtes Risiko, an Hypertonie zu erkranken. Darüber sind sich Ärzte seit Jahrzehnten ziemlich einig. Es gibt jedoch Wissenschaftler, die diese Annahme heute in Frage stellen und auf eine sehr viel kompliziertere Basis für die Entstehung von Hypertonie verweisen. Manche Ärzte raten deshalb, nicht vollständig auf Salz zu verzichten, da es heutzutage jedoch viel verstecktes Salz in Nahrungsmitteln gibt, bewusst mit diesem umzugehen.

Statt Salz können z.B. wohlschmeckende Kräuter wie Basilikum, Oregano, Thymian, Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Minze und Rosmarin zum Würzen der Speisen verwendet werden.

Ebenso ist auf den Fettgehalt der Nahrung zu achten – je weniger, desto besser. Wichtig ist es, zwischen „guten“ und „weniger guten“ Fetten zu unterscheiden, gesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommen, sollten je nach Schwere der Hypertonie wenig bis gar nicht verzehrt werden, ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl, Sonnenblumenöl, Nüsse) sind in Maßen empfehlenswert.

Bluthochdruck: Fertiggerichte und Limonaden sind tabu

Wie bei einer gesunden ausgewogenen Ernährung so ist es auch bei Bluthochdruck wichtig, Vitamine und Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Obst und Gemüse sollten auf dem Speiseplan des Hypertonikers ganz oben stehen. Tabu sind Fertiggerichte sowie zuckerhaltige Getränke wie Limonaden und nachgezuckerte Obst- und Gemüsesäfte. Am besten sind Wasser und ungesüßte Tees.

Auf übermäßigen Alkoholkonsum ist zu verzichten, ein Glas Wein ab und an schadet nicht, im Gegenteil kann es sogar eine positive Wirkung haben.

Teil 5: Bluthochdruck: Die Bewegung

Bluthochdruck: Die richtige ErnährungKerstin WeberBluthochdruckBluthochdruck,Fett,Gemüse,Hypertonie,Kräuter,Obst,ungesättigte FettsäurenArtikelserie Hypertonie / Teil 4 Menschen, die sehr salzreich essen, haben ein erhöhtes Risiko, an Hypertonie zu erkranken. Darüber sind sich Ärzte seit Jahrzehnten ziemlich einig. Es gibt jedoch Wissenschaftler, die diese Annahme heute in Frage stellen und auf eine sehr viel kompliziertere Basis für die Entstehung von Hypertonie verweisen....