aidsBereits seit Anbeginn der Menschheit wird dem Schutz der eigenen Gesundheit ein besonders hoher Stellenwert beigemessen. Nicht selten sind jedoch auch der modernen Medizin Grenzen gesetzt. Diese Tatsache wurde vor allem in den vergangenen Wochen erneut deutlich. So haben Forscher im westlichen Teil von Afrika im Rahmen ihrer Forschungsarbeit einen neuen HI-Virus entdeckt. Gemäß den Aussagen der beteiligten Forscher lässt der neue Virenstamm die meist tödlich verlaufende Krankheit Aids schneller als bisher ausbrechen.

Aids-Virus: Neuer Stamm aggressiver als je zuvor

Einer aktuellen Studie zufolge ist die Krankheit in den meisten Fällen nach zirka sechs Jahren ausgebrochen. Sofern eine Infektion mit dem neuen Virenstamm vorliegt, kommt es bereits nach fünf Jahren zu einem Ausbruch von Aids. Darüber hinaus ist der neue Virenstamm äußerst resistent. So verhindern spezielle Reservoirs eine Heilung der betroffenen Personen. In welchen Bereichen sich die Reservoirs befinden, konnte bis dato nicht vollständig ermittelt werden. Von den Wissenschaftlern wird der neue Virenstamm als A3/O2 bezeichnet. Bei dem neuen Virenstamm handelt es sich um eine aggressive Kombination aus zwei bereits bekannten Viren.

Mit einem einzigen Test Klarheit schaffen

In den meisten Fällen wird die Infektion von den betroffenen Personen nicht bemerkt. So kommt es oftmals erst nach zirka zwei Wochen zu akuten Symptomen wie beispielsweise Gelenkschmerzen. Im weiteren Verlauf zeichnen sich die körpereigenen Abwehrmechanismen für eine ausbleibende Symptomatik verantwortlich. Wer einen begründeten Verdacht auf eine Ansteckung hat, sollte einen HIV Test zu Hause machen.

Eine oftmals unerkannte Gefahr

Ist der Test positiv, können spezielle Medikamente den Ausbruch von Aids und den damit verbundenen Symptomen herauszögern. Wie bereits erwähnt, ist eine vollständige Heilung jedoch nicht möglich. Unbehandelt nimmt die Erkrankung grundsätzlich einen tödlichen Verlauf an. Die Zahl der Todesopfer lag im Jahre 2012 bei etwa 1,6 Millionen Menschen. Bis dato hat der Virus mehr als 36 Millionen Menschen das Leben gekostet.

Neuer HI-Virus beschleunigt Ausbruch von AidsHolger KaiserAndere KrankheitenA3/O2,Aids,Gelenkschmerzen,HI-VirusBereits seit Anbeginn der Menschheit wird dem Schutz der eigenen Gesundheit ein besonders hoher Stellenwert beigemessen. Nicht selten sind jedoch auch der modernen Medizin Grenzen gesetzt. Diese Tatsache wurde vor allem in den vergangenen Wochen erneut deutlich. So haben Forscher im westlichen Teil von Afrika im Rahmen ihrer Forschungsarbeit...