maisHeute stand im Europäischen Parlament die Entscheidung zur Erlaubnis eines Anbaus des umstrittenen Genmais‘ 1507 an. 19 EU-Länder stimmten dagegen (Deutschland enthielt sich der Stimme). Diese Ablehnung reichte stimmenmäßig jedoch nicht aus, um die Erlaubnis des künftigen Anbaus abzuwenden, deshalb muss nun die EU-Kommission entscheiden.

Gegner, Kritiker und Wissenschaftler machen schon seit langem auf die Risiken aufmerksam, deren wissenschaftliche Begründung keineswegs fehle, wie es in der EU-Debatte heute gegenteilig hieß.

Zwar würden noch einige Daten fehlen, um zu einem endgültigen Ergebnis kommen zu können, doch spräche genügend gegen eine entsprechenden Anbau auf europäischen Feldern, wie beispielsweise die Befürchtung, Menschen, Tiere und Umwelt könnten geschädigt sowie benachbarte Felder durch Pollenflug kontaminiert werden.

Genmais: Mehrzahl der Deutschen lehnt ihn ab

Der Genmais 1507 ist resistent gegen Totalherbizide (Unkrautvernichtungsmittel) und Mottenlarven. Er soll für Tierfutter und in Biogasanlagen verwendet werden.

88% der Deutschen lehnen den Anbau von Genmais im eigenen Land ab.

Gegner des Anbaus meinen, man könne eventuell eine Verodnung schaffen, nach der einzelne EU-Nationen sich gegen einen Anbau im eigenen Land aussprechen dürfen.

Ganz neu ist Genmais 1507 in Europa übrigens nicht, denn diese Sorte ist bereits seit acht Jahren als Lebens- und Futtermittel zugelassen.

Genmais 1507 - Nicht genug Stimmen gegen die Erlaubnis eines AnbausKerstin WeberDies & DasEU-Parlament,Genmais,Tierfutter,UnkrautvernichtungsmittelHeute stand im Europäischen Parlament die Entscheidung zur Erlaubnis eines Anbaus des umstrittenen Genmais' 1507 an. 19 EU-Länder stimmten dagegen (Deutschland enthielt sich der Stimme). Diese Ablehnung reichte stimmenmäßig jedoch nicht aus, um die Erlaubnis des künftigen Anbaus abzuwenden, deshalb muss nun die EU-Kommission entscheiden. Gegner, Kritiker und Wissenschaftler machen schon...