BabyAllergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine neuartigen Erscheinungen. Schon in längst vergangenen Zeiten litten Menschen an den Symptomen. Heute scheint es jedoch so, dass Allergien gehäuft auftreten und zu einer Art Volkskrankheit werden. Bei Babys und Kleinkindern tritt die Kuhmilch-Allergie besonders häufig auf. Um die Beschwerden der Kinder zu minimieren, ist es wichtig, die Allergie zu erkennen und aktiv dagegen vorzugehen.

Von allen Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Kuhmilch-Allergie im Kleinkindalter die meist verbreitete. Trotzdem bleibt sie, auf Grund ihrer vielfältigen Symptome und dem verzögerten Auftreten, schwer zu erkennen.

Neben Hautproblemen, wie Neurodermitis, Ausschlag oder Juckreiz, kann Kuhmilch-Allergie auch zu Bauchweh, Durchfall oder Asthma führen. Weitere Symptome sind Müdigkeit, Gewichtsverlust und häufiges Schreien.

Basis für die Nahrungsmittelunverträglichkeit von Kindern ist, wie empfindlich diese gegenüber den Nahrungsmitteln und deren Inhaltsstoffen sind.

Kuhmilch-Allergie: Arten und Symptome

Ist die Kuhmilch-Allergie erst einmal erkannt, unterscheidet man zwischen zwei Arten: Die IgE-vermittelte und die nicht IgE-vermittelte. IgE steht dabei für Immunglobuline E. Es handelt sich um Antikörper, die von unserem Körper gebildet werden, wenn ein „fremder Stoff“ aufgenommen wird. Die IgE-vermittelte Kuhmilch-Allergie gilt allgemein als gefährlicher, da jede fünfte, bis ins Erwachsenenalter und darüber hinaus, bestehen bleibt. Die Symptome treten hier relativ schnell (nach zirka 2 Stunden) auf. Zudem sind sie heftiger, sodass es in einigen Fällen sogar zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann. Generell gilt: Je stärker die Symptome einer Kuhmilch-Allergie sind, desto wahrscheinlicher bleibt diese bestehen.

Kuhmilch-Allergie muss therapiert werden

Wird die Allergie jedoch nicht-IgE-vermittelt, fallen die Symptome deutlich schwächer aus. Diese Art kommt zwar häufiger vor, sie verschwindet allerdings in den meisten Fällen auch bis zum 5. Lebensjahr wieder. Unabhängig von der Art, muss die Kuhmilch-Allergie mit dem strikten Weglassen von Milch und Milchprodukten therapiert werden.

Tipps zum Umgang mit Kuhmilch-Allergie:

– Stillen ist die beste Allergieprävention
– Kein Verzehr von Milch und Milchprodukten => Eliminationsdiät einzige Therapiemöglichkeit
– Bei Kinder mit erhöhtem Allergierisiko sollten Sie mit Ihrem Arzt über HA-Nahrung (Hypoallergene Babynahrung = spezielle Babynahrung)
– Sojamilch stellt aufgrund seiner hormonellen Bestandteile keinen Ersatz für Kinder da
– Milchprodukte müssen seit 2005 auf Verpackungen gekennzeichnet sein
– Fragen Sie beim Bäcker und im Restaurant besser nach oder verzichten gegebenenfalls
– Bei einer Kuhmilchallergie sollten Sie immer eine Ernährungsberatung durchführen.

Weitere Informationen zur Kuhmilchallergie finden Sie unter: www.neocate.de

Kuhmilchallergie erkennen und behandelnNico AnderssonDies & DasAllergie,Nahrungsmittelunverträglichkeit,NeurodermitisAllergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine neuartigen Erscheinungen. Schon in längst vergangenen Zeiten litten Menschen an den Symptomen. Heute scheint es jedoch so, dass Allergien gehäuft auftreten und zu einer Art Volkskrankheit werden. Bei Babys und Kleinkindern tritt die Kuhmilch-Allergie besonders häufig auf. Um die Beschwerden der Kinder zu minimieren,...