MuskelkrämpfeViele Menschen werden regelmäßig von Muskelkrämpfen geplagt, die sich durch plötzliche Schmerzen, eine Bewegungsunfähigkeit sowie eine Verhärtung des Muskels zeigen. Die Ursachen sind vielfältig, beispielsweise kann eine mangelnde Bewegung zugrunde liegen oder ein Mineral- und Nährstoffmangel, ferner Durchblutungsstörungen, eine überbeanspruchte Muskulatur oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten. Doch es gibt spezifische Behandlungsmöglichkeiten, die im folgenden erläutert werden.

Ursachen von Muskelkrämpfen

Durch Überlastungen kann es in der Muskulatur zu Stoffwechselstörungen und in den Muskelfasern zu Ermüdungen kommen. Zu den Gründen zählt ein zu intensives Sporttraining, wodurch der überforderte Muskel mit Muskelkrämpfen reagiert. Dabei ziehen sich die Muskelfasern als Schutzmechanismus kräftig zusammen und die Durchblutung ist beeinträchtigt.

Eine weitere Ursache für sporttypische Muskelkrämpfe liegt häufig auch in einem gestörten Elektrolythaushalt begründet. Jedoch kann auch mangelnde Bewegung zu Muskelkrämpfen führen. Insbesondere bei hohen Außentemperaturen resultieren Muskelkrämpfe oftmals aus einem Kochsalz- und Magnesiummangel und einer beginnenden Dehydrierung. Wenn die Muskelkrämpfe insbesondere im Ruhezustand auftreten, liegt meist ein Kalzium-Mangel vor. Psychischer Stress und Kälte können ebenso Muskelkrämpfe auslösen.

Erste Hilfe bei akuten Muskelkrämpfen

Die ersten Schritte beim Auftreten eines Muskelkrampfes lassen sich anhand der vier Bs bemerken: Beugen, Bewegen, Bearbeiten und Brausen.
Tritt ein Muskelkrampf akut auf, muss der betroffene Muskel gedehnt werden, um die verkrampfte Muskulatur somit reflexartig zu entspannen. Auch hilfreich sind bei Muskelkrämpfen sehr warme Bäder, der Besuch einer Sauna, leichte Massagen sowie Wärmebehandlungen, beispielsweise das Einreiben der schmerzenden Muskeln mit Franzbranntwein oder mit einer durchblutungsfördernden Salbe. Gegen nächtliche Muskelkrämpfe in den Waden ist es ratsam, sich sofort aufzusetzen und das Bein gerade auszustrecken. Dabei sollte der Fuß nach oben gedrückt werden. Zahlreiche Menschen schwören auch auf eine Magnesium-Brausetablette, die in einem Glas Wasser aufgelöst wird und sie dadurch die restliche Nacht vor weiteren Muskelkrämpfen verschont.

Therapie von chronischen Muskelkrämpfen

Die Vorgehensweise gegen die Verkrampfungen der Muskulatur ist sehr unterschiedlich. Wenn den Muskelkrämpfen eine Erkrankung zugrunde liegt, beispielsweise eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Epilepsie, muss die Grunderkrankung therapiert werden, um die Muskelkrämpfe verhindern zu können. Wenn Nierensteine die Muskelverkrampfungen verursachen, ist eine Stoßwellentherapie empfehlenswert. Bei den sehr häufigen nächtlichen Wadenkrämpfen besteht die Therapie häufig darin, dass ein Magnesium-Präparat verordnet wird, da meist ein Mangel an diesem wichtigen Mineralstoff vorliegt. Bei Wadenkrämpfen oder Muskelkrämpfen in den Zehen oder Oberschenkeln können gezielte Dehnübungen hilfreich sein, um die Beschwerden zu verringern.

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