Non-Melanoma_01Nicht mehr nur Vitamin B17 wird derzeit konträr in der Krebsforschung diskutiert, sondern ebenso eine ganz besondere Frucht aus dem australischen Urwald (Nord-Queensland). Genauer: Die Kerne der Fontainea picrosperma oder des Fountains Blushwood. Ähnlich wie die Inhaltsstoffe der Aprikosenkerne (u.a) bei B17 haben auch die des Blushwood-Baumes eine krebsheilende Wirkung.

Wissenschaftler extrahierten aus dem Samen der Frucht bestimmte, die Zelle beeinflussende, Inhaltsstoffe und entwickelten daraus ein Präparat, dem sie den Namen EBC-46 gaben.
Dieses Präparat wurde in einer langjährigen Studie an diversen Tieren getestet. Das Ergebnis war überraschend: 75 Prozent der Krebstumore bildeten sich innerhalb kürzester Zeit zurück, sie verschwanden schließlich ganz und kamen auch nicht wieder.

Die Wissenschaftler konnten dabei fast zusehen, so schnell erfolgte die positive Veränderung. Zunächst veränderten die Krebsgeschwüre innerhalb von Minuten ihre Farbe, wurden immer dunkler, in den Tagen nach der Verabreichung verkrusteten die Tumore und nach zirka einer Woche fielen sie ab.

Präparat EBC-4: Frühestens in zehn Jahren auf dem Markt

Bis das Präparat EBC-46 bei Tumorpatienten zum Einsatz kommen kann, bedarf es noch weiterer Studien, nun am Menschen. Zunächst soll es in der ersten Phase einer klinischen Studie an maximal 30 von Krebs Betroffenen getestet werden.

Sollte es möglich sein, den Ursprungsbaum der heilenden Frucht in naher Zukunft auch in anderen Regionen der Erde unter gleichen klimatischen Bedingungen anzupflanzen und das Präparat EBC-46 erfolgreich aus den Früchten zu entwickeln, so könnte damit einer Vielzahl von Krebspatienten schnell und nachhaltig geholfen werden. Bis es auf den Markt kommt, können jedoch noch gut und gerne zehn Jahre vergehen.

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand lassen sich mit EBC-46 lediglich Tumore abgetöten, so dass sich ein Einsatz insbesondere bei Brust-, Magen-, Darm- und Prostatakrebs sowie bei Hautkrebs als wirksam erweist. Krebsstreuungen, also Metastasen können bislang nicht geheilt werden, da sich hier eine geeignete Angriffsfläche entzieht, denn EBC-46 muss direkt in die Krebswucherung injiziert werden.

Obwohl das Präparat wie eine neue Wunderwaffe gegen den Krebs erscheint, raten die Wissenschaftler, es begleitend zur herkömmlichen Krebstherapie (Chemotherapie, Operation etc.) einzusetzen. Der Grund dafür ist möglicherweise, dass zum momentanen Zeitpunkt nicht klar sein kann, welche Spätfolgen das Präparat eventuell hat. Allerdings stellt sich die Frage, ob diese extremer sein können als jene der Chemiekeule. Und außerdem würde der Krebspatient ohne das heilende Medikament schließlich gar nicht in die Lage versetzt, irgendwelche Spätfolgen zu erleben.

Tropenfrucht als Wunderwaffe gegen Krebs?Kerstin WeberForschungsergebnisseBlushwood,EBC-46,Krebs,TumoreNicht mehr nur Vitamin B17 wird derzeit konträr in der Krebsforschung diskutiert, sondern ebenso eine ganz besondere Frucht aus dem australischen Urwald (Nord-Queensland). Genauer: Die Kerne der Fontainea picrosperma oder des Fountains Blushwood. Ähnlich wie die Inhaltsstoffe der Aprikosenkerne (u.a) bei B17 haben auch die des Blushwood-Baumes eine krebsheilende...