chia gequelltEs wird angepriesen, beworben, vermarktet und als eines der gesündesten Nahrungsmittel überhaupt bezeichnet. Ist es das tatsächlich? Und wenn ja, was tut es in uns und wieviel Chia sollten wir unserem Organismus gönnen?

Chia ist keine Erfindung der Neuzeit. Bei den Inkas, Mayas und Azteken gehörte Chia-Samen, der praktisch vor der Haustür wuchs, zur täglichen Nahrung. Und von diesen alten mittel- und südamerikanischen Kulturen können wir bekanntlich eine Menge lernen.

Die Chia-Pflanze (Salvia hispanica) wächst noch heute in diesen Regionen. Sie kann bis zu zwei Meter groß werden und schmückt sich von Juli bis August mit lilafarbenen Blüten. Essbar ist der Samen.

Chia ist tatsächlich ein wahres Wundermittel, der Samen hat es in sich. Und das im wahren Wortsinn. Eine solche Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen finden sich nur in wenigen Nahrungsmitteln.

Chia – Reich an Vitaminen, Mineralstoffen & Co

Chia enthält eine Reihe an Vitaminen und Mineralstoffen. So z.B. Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B1 und Vitamin B3. Enthalten sind ferner die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor (Mengenelemente) sowie Eisen, Kupfer und Zink (Spurenelemente).

Des Weiteren finden sich im Chia-Samen die für unseren Körper so wichtigen Ballaststoffe, außerdem Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien.

Die angeführten Inhaltsstoffe stellen „normale“ Lebensmittel diesbezüglich deutlich in den Schatten, weshalb nur wenige Gramm ausreichen, um einen großen Teil des Tagesbedarfes zu decken.

Chia hat einen sehr niedrigen Glykämischen Index.

Chia – Fördert die Herzgesundheit und senkt den Cholesterinspiegel

Chia-Samen wird eine blutverdünnende Wirkung nachgesagt. So kann es eine gesunde Alternative zu entsprechenden chemisch hergestellten, Leber und Nieren in Mitleidenschaft ziehenden Medikamenten sein. Wer regelmäßig Chia-Samen verzehrt kann sein Schlaganfall- und/oder Herzinfarktrisiko also senken.

Chia vermag ferner, aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe und Alpha-Linolensäure, den Cholesterinspiegel zu senken.

Chia bindet Flüssigkeit, so lässt sich die Magensäure, die nach oben steigt, bändigen und auf diese Weise Sodbrennen verhindern. Des Weiteren wird dem Inka-Wundermittel nachgesagt, dass es eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel (gute Nachricht für Diabetiker), auf den Zellaufbau, das Immunsystem und die Darmfunktion hat.

Chia-Samen können in Bio-Märkten, in Reformhäusern und natürlich im Internet käuflich erworben werden.

Eine interessante Seite zum Thema ist www.chia-samen.info/pflanze.html

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Kerstin WeberErnährungChia,Cholesterin,Mineralstoffe,Samen,Sodbrennen,VitamineEs wird angepriesen, beworben, vermarktet und als eines der gesündesten Nahrungsmittel überhaupt bezeichnet. Ist es das tatsächlich? Und wenn ja, was tut es in uns und wieviel Chia sollten wir unserem Organismus gönnen? Chia ist keine Erfindung der Neuzeit. Bei den Inkas, Mayas und Azteken gehörte Chia-Samen, der praktisch vor...