Zahnimplantat Frank C. Müller, Baden-Baden_fcmWir sorgen uns um gesunde Ernährung und einen Lebensstil, der unseren Organismus unterstützt, alle Aufgaben zu erfüllen. Dennoch gibt es viele medizinische Probleme, die eben auch teilweise Funktionen des Körpers zunichte machen – so soll sich der folgende Artikel mit Zahnimplantaten und damit verbundenen Problematiken beschäftigen. Informationen dafür wurden mit dem Zahnarzt Dr. Seidel abgestimmt, der als Fachmann für Zahnersatz in Kleinmachnow bei Berlin tätig ist.

Wann sind Zahnimplantate notwendig?

Das Knochengewebe im Mund benötigt ein gewisses Maß an Belastung. Bei einem Zahnverlust fehlt diese Belastung. Dies hat zur Folge, dass der Knochen mit der fehlenden Kaustimulation an den zahnlosen Kieferregionen abbaut. Hier kommt die Notwendigkeit von Implantaten ins Spiel. Diese leiten die Kaufkräfte wie natürliche Zahnwurzeln an den Kieferknochen weiter und verhindern somit einen Knochenschwund. Es ist deshalb besonders ratsam, Implantate möglichst früh nach einem Zahnverlust einsetzen zu lassen. So können nicht nur bessere ästhetische Ergebnisse garantiert werden, sondern auch ein Erhalten der Knochen- sowie Gewebestrukturen.

Welche Arten von Implantaten gibt es?

Die übergeordnete Gruppe, die am meisten verwendete Art der Zahnimplantate, wird als „Enossale Implantate“ bezeichnet. Innerhalb dieser Implantatgruppe gibt es diverse Varianten wie beispielsweise Platten, Schrauben, zylindrische sowie konische Formen. Je nach persönlichen Bedürfnissen wird die passende Implantatform ausgewählt und in den Knochen eingesetzt. Sie ragen wie einst die natürliche Zahnwurzel nach der Heilungsphase aus dem Knochen heraus. Das ausgeheilte Implantat ist dann direkt mit dem Knochen verbunden und eine Zahnkrone kann auf die Implantatschraube, -platte oder den Implantatzylinder gesetzt werden.

Welche Arten von Zahnimplantaten werden von Zahnärzten empfohlen?

Grundsätzlich wird für eine Implantation ein Implantologe empfohlen oder ein Zahnarzt, welcher bei der wissenschaftlichen Gesellschaft eine Fortbildung für Implantologie erfolgreich absolviert hat. Nach dem Gesetz darf jeder Zahnarzt Implantate einsetzen, es bedarf jedoch einer speziellen Ausbildung sowie einiger Erfahrung, um dies fachgerecht und gesundheitlich unbedenklich vornehmen zu können. Einen gut ausgebildeten Zahnarzt erkennt man an diversen Zertifikaten, welche von der Deutsche Gesellschaft für Implantologie vergeben werden. Auch eine bedarfsgerechte Beratung inklusive des Aufzeigens möglicher Alternativen sprechen für den Arzt und dessen Wissensstand.

Bei welchem Material können Allergien auftreten und wie werden diese erkannt?

Bei einer allergischen Reaktion auf Metallimplantate wie Titan, Reintitan oder auf chirugische Stähle setzt eine unterschiedlich ausgeprägte Entzündungsreaktion ein. Kausal dafür ist die Freisetzung von Metallionen in den Kiefer. Um das herauszufinden, sollte der Zahnarzt einen standardisierten Labortest auf das ausgewählte Metall durchführen. So kann eine Titan-Unverträglichkeit durch Messung proentzündlicher Zytokine (TNT-alpha) und Interleukin 1 (IL1) nachgewiesen werden. Aber auch Spätallergien können beim Setzen von metallischen Zahnimplantaten eintreten. Ein deutlicher Hinweis darauf sind schmerzhafte Entzündungen im Kiefer sowie Rötungen am Körper. Eine Alternative zu Titanimplantaten ist in diesem Fall die Verwendung eines Zirkonimplantats oder eines Keramikimplantats. Diese haben jedoch eine geringere Beständigkeit als die Titanvariante.

J BDies & DasAllergie,Titan,Zahnarzt,ZahnimplantatWir sorgen uns um gesunde Ernährung und einen Lebensstil, der unseren Organismus unterstützt, alle Aufgaben zu erfüllen. Dennoch gibt es viele medizinische Probleme, die eben auch teilweise Funktionen des Körpers zunichte machen – so soll sich der folgende Artikel mit Zahnimplantaten und damit verbundenen Problematiken beschäftigen. Informationen dafür wurden...