verdaubuschspeicheldrüseBauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tückischsten Krebsarten überhaupt. Obwohl sich Karzinome in diesem Körperorgan oft über viele Jahre entwickeln, werden sie in den meisten Fällen erst sehr spät erkannt. Das mag unter anderem daran liegen, dass die Bauchspeicheldrüse ein etwas verstecktes Dasein fristet. Im zweifachen Sinne. Zum einen ist sie aufgrund ihrer Lage tatsächlich versteckt, liegt hinter anderen Organen im „Dunkel“ der Oberbauchmitte, und steht deshalb nicht so oft im Fokus. Zum anderen zwickt und zwackt sie seltener als andere innere Organe, wie der Magen beispielsweise, der uns immer einmal weh tut, oder die Galle oder die Nieren. Haben wir Schmerzen, lassen wir diese meist untersuchen, so dass sich an bestimmten Organen schneller bösartige Zellteilungen erkennen lassen als an anderen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Jedes halbe Jahr untersuchen lassen?

Ein anderer Grund mag sein, dass der sich anfangs langsam entwickelnde Krebs in der Bauchspeicheldrüse offensichtlich bis zu einem gewissen Zeitpunkt durch alle Raster „schlüpft“. Erst später, wenn sich das Pankreaskarzinom bereits gebildet und möglicherweise sogar schon gestreut hat, schreitet der Krebs in den meisten Fällen rasch voran.

Eine Frage, die sich stellt, ist: Bin ich gefährdet, ausgerechnet an dieser Krebsart zu erkranken. Und: Ist es sinnvoll, ohne konkreten Verdacht jedes halbe Jahr die Bauchspeicheldrüse eingehend untersuchen zu lassen?

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Auf Symptome achten!

Es gibt ein paar unspezifische Hinweise, die das Erkennen von Bauchspeicheldrüsenkrebs erleichtern. Die Deutsche Krebsgesellschaft benennt folgende Symptome, die darauf hindeuten, dass es sich um ein Bauchspeicheldrüsenkarzinom handeln kann:

„Gewichtsverlust in rund 90 Prozent aller Fälle
Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken bei etwa 80 Prozent der Erkrankten
Gelbsucht (ca. 70 Prozent)
Appetitverlust und Übelkeit (40 – 50 Prozent)
neu auftretender Diabetes mellitus (15 Prozent)
Erbrechen (15 Prozent)“

Natürlich können die angegeben Symptome auch bei anderen Krankheiten auftreten, fallen mehrere zusammen, ist eine entsprechende Untersuchung sinnvoll.

Bei einer früheren Erkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs hätten die Patienten eine größere Chance, zu überleben. Leider ist es immer noch so, dass mehr als 90 Prozent der Betroffenen sterben, unter anderen, weil der Krebs zum Zeitpunkt der Diagnose bereits zu weit fortgeschritten ist, schon Metastasen gebildet hat und eine Operation keinen Sinn mehr macht.

In Deutschland erkranken jährlich rund 17.000 Menschen neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das durchschnittliche Alter liegt bei über 70 Jahren (Frauen) bzw. über 60 Jahren (Männer).

Kerstin WeberKrebs -- MagazinBauchspeicheldrüse,Bauchspeicheldrüsenkrebs,Diabetes mellitus,Krebs,PankreaskarzinomBauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tückischsten Krebsarten überhaupt. Obwohl sich Karzinome in diesem Körperorgan oft über viele Jahre entwickeln, werden sie in den meisten Fällen erst sehr spät erkannt. Das mag unter anderem daran liegen, dass die Bauchspeicheldrüse ein etwas verstecktes Dasein fristet. Im zweifachen Sinne. Zum einen ist sie...