LeberFühlen Sie sich oft müde und schlapp? Sind Sie zudem blass und ist Ihnen bisweilen schwindlig?

Diese Symptome können unterschiedliche Ursachen haben, eine davon ist ein Eisenmangel. Davon merken Sie selbst zunächst einmal nichts. Erst eine Blutuntersuchung bringt Klarheit. Ein kleiner Pieks in den Finger, 15 Minuten später haben Sie Gewissheit.

Eisenmangel – Mögliche organische Ursachen

Für einen Eisenmangel kann es verschiedene Gründe geben. Frauen haben einen solchen oft während der Menstruation, nach deren Ende das Gleichgewicht meist von selbst wieder hergestellt wird.
Eisenmangel kann aufgrund einer versteckten Blutung im Körper entstehen.
Auch chronische Entzündungen im Bereich der Verdauungsorgane können zu einem Eisenmangel führen.
Ihr Arzt/Heilpraktiker wird Sie darauf hinweisen, auf Blut in Stuhl und Urin zu achten. Angebracht ist in diesem Fall ein entsprechender Stuhltest, den Sie zu Hause durchführen.
Eisenmangel kann außerdem ein Anzeichen von Dickdarmkrebs sein.

Länger anhaltender Eisenmangel kann zu einem Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und damit zu einer Anämie führen.

Eisenmangel – Mögliche ernährungsrelevante Ursachen

Die Ursachen eines Eisenmangels können in der Ernährung begründet sein. Vor allem Vegetarier und Veganer sind häufig davon betroffen, liefert Fleisch doch einen Großteil des benötigten Spurenelementes. Wie bei vielen anderen Mineralstoffen und Vitaminen, kann unser Organismus das Eisen aus tierischen Produkten besser aufnehmen als aus pflanzlichen.
Anders als bei Vitamin B12 gelingt uns jedoch eine Auffüllung des Eisenspeichers mittels pflanzlichen Nahrungsmitteln relativ gut.
Allerdings hindern Phytate (Sekundäre Pflanzenstoffe in Hülsenfrüchten und Getreide) sowie Oxalsäure (im Gemüse, die bindet das Eisen im Darm) die Aufnahme des Eisens, dem lässt sich durch Einweichen, Fermentieren und/oder Keimen entgegenwirken.

Wenn Sie eisenhaltige pflanzliche Nahrungsmittel zusammen mit Vitamin C einnehmen, kann der Organismus das Eisen besser verwerten.

Liste mit eisenhaltigen Nahrungsmitteln

mg pro 100 g

Leber (Ente)                              30
Weizenkleie                               16
Leber (Schwein)                        15,8
Nieren                                       zw 9,5 und 11,5
Weizenkeime                             8,5
Linsen                                       8
Basilikum                                  7,3
Hirse                                         6,9
Weiße Bohnen                           6,2
Kichererbsen                             6
Sojabohnen                               6
Haferflocken                              5,8
Miesmuscheln                            5,1
Grünkern                                   4,4
Brennnessel                               4
Haselnüsse                                3,8
Austern                                      3,3
Feigen getrocknet                       3,3

Eine gute ausführliche Liste finden Sie: Hier!

Kerstin WeberErnährungFühlen Sie sich oft müde und schlapp? Sind Sie zudem blass und ist Ihnen bisweilen schwindlig? Diese Symptome können unterschiedliche Ursachen haben, eine davon ist ein Eisenmangel. Davon merken Sie selbst zunächst einmal nichts. Erst eine Blutuntersuchung bringt Klarheit. Ein kleiner Pieks in den Finger, 15 Minuten später haben Sie...