Ernst_Ludwig Kirchner Spaziergang_im WaldeDer Mangel an natürlichem Tageslicht und die geringe Intensität des Lichts in der kalten Jahreszeit sorgen für eine verringerte Produktion des Glückshormons Serotonin. Je weniger UVB-Strahlung über die Haut aufgenommen wird, desto mehr sinkt auch der Vitamin-D-Spiegel. Viele Menschen fühlen sich deshalb schlapp, lustlos und müde, die Stimmung sinkt auf den Gefrierpunkt. Das sind die Symptome für eine leichte Winterdepression, die eintritt, wenn fehlendes Licht auf das Gemüt schlägt. Ein paar Maßnahmen helfen jedoch dabei, dem Winterblues entgegen zu wirken und zugleich das Immunsystem zu kräftigen.

Spaziergänge sind gut fürs Wohlbefinden

Sonne tanken hellt die Stimmung auf. Die wenigen hellen Stunden des Tages sollten deshalb bewusst für einen Spaziergang genutzt werden. Wer kann, sollte die Mittagspause dazu nutzen, sich die Beine zu vertreten, auch kleine Zwischenpausen draußen können die Stimmung ein wenig heben. Am Wochenende dürfen die Spaziergänge ruhig länger ausfallen. Eine Stunde an der frischen Luft vertreibt trübe Gedanken und trägt schließlich dazu bei, Stress abzubauen und die Seele im Gleichgewicht zu halten. Wenn es nicht zu kalt ist, sollte man auf Mütze und Handschuhe verzichten, damit Sonnenlicht auf Gesichtshaut und Hände trifft und sich somit der körpereigene Vitamin-D-Speicher auffüllen kann.

Sport verleiht neuen Schwung

Sport ist das beste Mittel, um die Produktion von Serotonin und Endorphine anzukurbeln. Zweimal pro Woche regelmäßige Bewegung reicht aus, um die Lebensqualität zu steigern und Depressivitätsneigungen zu senken. Den größten Effekt haben sportliche Betätigungen im Freien, da dies zusätzlich belebt und den Körper stärkt. Mit jedem Training werden zudem die Abwehrkräfte stimuliert, was sich in einer geringeren Infektanfälligkeit äußert. Wem die Gelegenheiten für Outdoor-Sportarten oder dem Besuch im Fitnessstudio fehlen, sollte, statt gar kein Sport zu treiben, lieber zuhause mindestens eine halbe Stunde Bewegung einplanen. Welche Cardio-Geräte sich anbieten, um gerade zum Jahreswechsel fit zu bleiben. Die Muskelbeanspruchung heizt den Stoffwechsel an und führt somit dazu, dass sich in der Winterzeit auch nicht zu viele Pfunde auf der Hüfte ansammeln können.

Vitamin-D-Akku bei Bedarf auffüllen

Wenn trotz Sonne und Bewegung die Trägheit nicht verfliegen möchte, sollte man seinen Vitamin-D-Spiegel vom Arzt checken lassen. Ein Mangel liegt bei Werten unterhalb von 20 bis 30 Nanogramm je Milliliter im Blut vor, optimal sind dagegen 40 bis 70 Nanogramm. Bei einem Wert von unter 40 Nanogramm pro Milliliter kann die Einnahme von Vitamin D hilfreich sein, um wieder munter zu werden.

Immunsystem früh stärken

Je früher man sich um sein körperliches Wohlergehen kümmert, desto weniger hat der Winterblues eine Chance zu einer ausgewachsenen Belastung zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, eine depressive Verstimmung zu erleiden, ist geringer, wenn man rechtzeitig im Herbst anfängt, durch viel Bewegung und ausgewogene Ernährung das Immunsystem zu stärken. Für Menschen, denen der Wetterumschwung und die kurzen Tage sehr schnell zu schaffen machen, ist Erholung dabei das Wichtigste. Ein Alarmzeichen sollte es sein, wenn man bereits in den ersten Herbsttagen von einem grippalen Infekt heimgesucht wird. Wer sich zu diesem Zeitpunkt nicht richtig erholt, wird später häufiger mit Erkältungserscheinungen zu kämpfen haben. Wichtig zur Vorbeugung sind genügend Schlaf und Tätigkeiten, die einen persönlich entspannen und gelassener machen.

A. N.BewegungBewegung,Erkältung,Immunsystem,Sport,Vitamin D,WinterdepressionDer Mangel an natürlichem Tageslicht und die geringe Intensität des Lichts in der kalten Jahreszeit sorgen für eine verringerte Produktion des Glückshormons Serotonin. Je weniger UVB-Strahlung über die Haut aufgenommen wird, desto mehr sinkt auch der Vitamin-D-Spiegel. Viele Menschen fühlen sich deshalb schlapp, lustlos und müde, die Stimmung sinkt...