regalEs gibt zahlreiche Ernährungskonzepte und Ernährungsansätze, so dass wir mitunter nicht mehr wissen, was wirklich gut für uns ist und was nicht.

Niemals zuvor wurde so viel über die „richtige Ernährung“ gesprochen und geschrieben wie gegenwärtig in der westlichen Welt. Und längst äußern ich nicht mehr nur Fachleute zum Thema.

Geben Sie bei einer bekannten Suchmaschine im Internet „gesunde Ernährung“ ein. Angezeigt werden mit heutigem Datum 22 Seiten mit jeweils zehn bis elf Websites. Es gibt also viel zu lesen. Nach zehn, vielleicht fünfzehn Websites mit wiederum mehreren Seiten Text sind Sie vermutlich mit Wissen „überfüllt“ und vielleicht sogar irritiert: So viel Widersprüchliches lasen Sie. Ja, aber was stimmt denn nun?

Ist Obst und Gemüse gesund oder so sehr mit Pestiziden behaftet, dass es uns nicht mehr gut tut?

Sollen wir saisonales und regionales Obst essen, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, wenn Südfrüchte leckerer und vielleicht gesünder sind?

Dürfen wir Fleisch essen und wenn ja, wieviel? Oder schadet es uns generell?

Beugt ein Glas Rotwein am Abend Herzproblemen vor oder ist das Unsinn und sind wir möglicherweise Alkoholiker, wenn wir jeden Abend trinken?

Ist Butter gesünder als Margarine? Oder war das umgekehrt?

Das sind nur einige von vielen Fragen, die sich gesundheits- und ernährungsbewusste Menschen heutzutage stellen. So mancher steht im Supermarkt vor den Regalen und fragt sich: Ist dieses oder jenes Produkt gut für mich oder schadet es mir sogar?

Diese ständige Beschäftigung mit der täglichen Nahrung ist anstrengend. Stets meldet sich das „Hab-Acht-Männchen“ mit erhobenem Zeigefinger in unserem Hinterkopf und mahnt: Vorsicht! Erst recherchieren, dann kaufen! Oder eben nicht!
Das permanente Nachdenken führt zur Überforderung.
Es führt ferner zu einer Überlagerung unseres Essens-Instinktes.
Es beeinflusst unsere Stimmung negativ.
Und es führt zum Verlust unserer Genussfähigkeit.

Diese Entwicklung lässt erkennen, dass die ganze Diskussion über das „richtige Essen“ aus dem Ruder läuft und bereits zu einer Unkultur geworden ist.

zutatenliste1Und vielleicht ist die Lösung gar nicht so schwer wie wir glauben (sollen).

Wenn wir einige einfache Regeln beachten, scheint mir das Ganze eigentlich sogar relativ simpel. Die Regeln selbst sind simpel und so gar nicht neu!

1.Regel: Alles in Maßen!
2.Regel: Kein Fast Food! (Ein paarmal im Jahr ist sicher verträglich)
3.Regel: Keine Fertigprodukte! (Siehe 2.Regel)
4.Regel: Keine stark verarbeiteten Lebensmittel! (je umfangreicher die Zutaten-Liste, desto ungesunder ist es)
5.Regel: Keine raffinierten Produkte!
6.Regel: Wenig Alkohol!

Alles in allem lassen sich diese Regeln sogar in einem einzigen Satz zusammenfassen: Unsere Nahrung soll so natürlich wie möglich sein und in Maßen sowie mit Genuss eingenommen werden!

Kerstin WeberErnährungEs gibt zahlreiche Ernährungskonzepte und Ernährungsansätze, so dass wir mitunter nicht mehr wissen, was wirklich gut für uns ist und was nicht. Niemals zuvor wurde so viel über die „richtige Ernährung“ gesprochen und geschrieben wie gegenwärtig in der westlichen Welt. Und längst äußern ich nicht mehr nur Fachleute zum Thema. Geben...