KartoffelchipsWas las ich da neulich von Kartoffelchips und Pommes, die Krebs erregen können!? Soll es da tatsächlich einen direkten Zusammenhang geben? Und wenn ja, welchen? Hat es etwas mit dem Frittierfett zu tun? Oder eher etwas mit der Verarbeitung?
Offensichtlich ist Letzteres der Fall. Genau genommen geht es um Acrylamid, das zugegebenermaßen im Zusammenhang mit Essen nicht sonderlich gesund klingt.
Das Acrylamid entsteht z.B. beim trockenen Erhitzen von Kartoffeln. Das würde bedeuten, dass das fettlose Backen  von Pommes ebenso gesundheitsschädlich ist wie das Frittieren (vielleicht sogar noch schädlicher), wenn auch aus anderen Gründen.

Transfettsäuren, Aflotoxine und Cadmium im Essen

Wesentlich bekannter ist der Zusammenhang zwischen Transfettsäuren und der möglichen Entstehung von Krebs. Transfettsäuren entstehen z.B. bei der industriellen Härtung von Fetten, zu finden in Fertigprodukten und Backwaren.
Auch bei einer zu hohen Erhitzung von Ölen können sich die gesundheitsschädlichen Transfettsäuren bilden.

Weitere Stoffe, die in einem direkten Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs gesehen werden, sind Aflatoxine. Diese befinden sich an Schimmelpilzen, die beispielsweise Getreide, Pistazien, Feigen und Erdnüsse befallen können.

Eine vierte kanzerogene Substanz ist Cadmium. Das Schwermetall kann in Muscheln, Wild und Innereien enthalten sein.

Und schließlich soll an dieser Stelle noch die Sialinsäure (Eiweiß-Zucker-Verbindung im Fleisch) und das so genannte Häm-Eisen (in rotem Fleisch enthalten) erwähnt werden, letzteres begünstigt insbesondere Dickdarmkrebs.

Zu viel Salz = Höheres Magenkrebs-Risiko

Über den direkten Zusammenhang zwischen Rauchen* und Krebs sowie zwischen Alkohol und Krebs muss wohl nicht näher eingegangen werden, es ist weitestgehend bekannt.
Was viele Menschen jedoch vielleicht nicht wissen, ist, dass die Ursache Rauchen bei der Entstehung von Krebs auf der Grundlage empirischer Daten mit mehr als 50 Prozent angegeben wird.
Die Ursache Ernährung schafft es auf mehr als 30 Prozent. Neben giftigen Substanzen in unserer Nahrung ist vor allem von Bedeutung, wie viel wovon verzehrt wird.
Wer beispielsweise zu viel Salzhaltiges isst, hat ein höheres Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, an Speiseröhrenkrebs, wer permanent zu heiß isst oder trinkt. Wer zu fetthaltig isst – und hier geht es vorrangig um die gesättigten Fettsäuren – bei dem erhöht sich das Risiko auf Brustkrebs.
Übergewicht spielt hierbei ebenso eine Rolle.

* Rauchen verstärkt die Bildung von Freien Radikalen im Körper, die wiederum Krebs fördern.
Ein Bekannter – starker Raucher – erkrankte vor einigen Jahren an Blasenkrebs, bestritt jedoch einen direkten Zusammenhang. Von Rauchen bekomme man höchstens Lungenkrebs, meinte er. Falsch! Auch wenn es nicht zwingend logisch erscheint, entsteht durch Rauchen sogar relativ häufig Blasenkrebs.

Kerstin WeberForschungsergebnisseBrustkrebs,Dickdarmkrebs,gesättigte Fettsäuren,Krebs,TransfettsäurenWas las ich da neulich von Kartoffelchips und Pommes, die Krebs erregen können!? Soll es da tatsächlich einen direkten Zusammenhang geben? Und wenn ja, welchen? Hat es etwas mit dem Frittierfett zu tun? Oder eher etwas mit der Verarbeitung? Offensichtlich ist Letzteres der Fall. Genau genommen geht es um Acrylamid,...