schlafenNeuesten Forschungsergebnissen zufolge erhöhen Mittagsschläfer ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Ein solcher Zusammenhang erscheint auf den ersten Blick relativ unlogisch. Die Frage, die sich stellt, ist doch die: Was genau am Mittagsschlaf soll denn das Risiko erhöhen?

Japanische Wissenschaftler hatten Daten von zirka 300.000 Menschen ausgewertet und kamen zu dem Schluss, dass ein Mittagsschlaf von mehr als einer Stunde das Risiko erhöht, von weniger als 40 Minuten das Risiko senkt. Welches Risiko ist nun bei letzterem gemeint, das generelle oder das Risiko der Erhöhung?

Was ist ursächlichh − das Risiko zur Krankheit oder der Schlaf?

Nicht ganz klar wird, wie genau die Wissenschaftler zu ihrer Auffassung gelangen. Sie haben also Daten miteinander verglichen, die bestimmte Schlüsse zulassen. Offensichtlich wussten sie dabei jedoch nicht, ob die Menschen ohnehin schon einen Hang zu dieser Krankheit haben.

Unklar ist ferner, ob die Betroffenen sich vielleicht mittags hinlegen und schlafen, weil sie dieses Risiko für die Krankheit bereits in sich tragen.

Es werden also wieder einmal für ein paar Tage hohe Wellen geschlagen ob einer Neuentdeckung. Was am Ende übrig bleibt, wird sich zeigen.

Eines scheint dagegen klar: Wer übergewichtig ist und sich so gut wie nicht bewegt, der sollte statt des Mittagsschlafes einen Spaziergang zur Verdauung und/oder Entspannung wählen, denn dieser senkt das Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken, auf jeden Fall.

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Kerstin WeberDiabetesDiabetes,Diabetes mellitus,MittagsschlafNeuesten Forschungsergebnissen zufolge erhöhen Mittagsschläfer ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken. Ein solcher Zusammenhang erscheint auf den ersten Blick relativ unlogisch. Die Frage, die sich stellt, ist doch die: Was genau am Mittagsschlaf soll denn das Risiko erhöhen? Japanische Wissenschaftler hatten Daten von zirka 300.000 Menschen ausgewertet und kamen zu dem...