VegANDaner1Wenn wir nicht möchten, dass Tiere unseretwegen leiden und sterben, und wenn wir außerdem Pflanzen als lebende Materie betrachten, was sollen wir dann noch essen? Was bleibt übrig? Fallobst, Nüsse und Samen, wie es die Frutarier propagieren?

Für die VegANDaner ist das keine Alternative. Das wäre gar zu weit entfernt von einer gesunden ausgewogenen vollwertigen und natürlichen Ernährung.
VegANDaner essen Pflanzen und deren Erzeugnisse.

Bei den Tieren sieht das schon anders aus. Wie in „Das Leid der Tiere“ beschrieben, bestehen berechtigte Bedenken bezüglich des Verzehrs von Fleisch, Milch/Milchprodukten und Eiern. Fallen diese Lebensmittel jedoch weg, kann nicht mehr von einer gesunden ausgewogenen Ernährung gesprochen werden.

Vegetarier und Veganer werden jetzt protestieren und sagen: Wir können uns so ernähren, dass uns nichts fehlt.

Doch ist das wirklich so? Was uns dabei immer sofort in den Sinn kommt, ist das Vitamin B12, das vor allem in tierischen Nahrungsmitteln vorhanden ist. Es kommt auch in einigen Pflanzen vor, doch kann dieses vom Organismus nicht so gut aufgenommen werden wie das tierische.

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an eine Szene aus einer Doku über Veganer: Junges Ehepaar mit Kleinkind. Entsprechend der Überzeugung der Eltern wächst das Kind vegan auf. Die drei sitzen am Tisch, die Mutter füttert das Kind. Nach beendeter Mahlzeit nimmt die Mutter eine kleine Sprühflasche in die Hand. Das Kind reißt den Mund auf – schon gewöhnt an das Ritual – und die Mutter sprüht etwas hinein: Vitamin B12.
Soll das die Lösung sein? Künstlich erzeugtes Vitamin B12 für ein Kleinkind – hat das noch etwas mit Natürlichkeit und Gesundheit zu tun?

Ist es gesund, keine Tiere und deren Produkte zu essen, dafür aber Nahrungsmittel mit Zusatz-, Ersatz- und/oder künstlichen Inhaltsstoffen? Nein – das kann nicht die Alternative sein.

Es stellen sich viele weitere Fragen:
Wo ziehen der VegANDaner die Grenze?

Was ist für sie wichtiger – die eigene Gesundheit oder das Wohl der Tiere?

Ist es von der Natur (oder von Gott) gewollt, dass sich die Menschen ausschließlich von Pflanzen ernähren? Und wenn ja, wieso dann aber von Pflanzen, bestehen diese doch ebenfalls aus lebenden Zellen? (Bei der Beantwortung dieser Frage gilt es auch, die Beschaffenheit unseres Gebisses und unseres Darms zu berücksichtigen!)

Sind Ethik und Moral höher anzusiedeln als die eigene Gesundheit?

Ist es im Sinne der Natur (oder Gottes), fahrlässig mit unserem Körper umzugehen (egal, in welcher Art)? Wäre das nicht undankbar?

VegANDaner mögen keine die Extreme. Sie möchten nicht den radikalen Schnitt, der irgendwann zum Dogma wird. Sie wollen beides berücksichtigen: Das eigene Leben und das Wohl der Tiere. Dass dabei Einschränkungen von Nöten sind, ist offensichtlich. Sie sind jedoch der Überzeugung, dass diese auf beiden Seiten vorzunehmen sind.
Wie das ausschauen kann, erfahren Sie auf der Seite „VegANDan – So natürlich wie möglich, so vegan wie nötig!“