VegANDaner1Für die VegANDaner sind die von der DGE empfohlenen 300-600 Gramm Fleisch pro Woche zu viel. Sie lehnen den hohen Fleischkonsum aus der Liebe zu den Tieren, aus moralischen und gesundheitlichen Gründen ab. Sie sind gegen die derzeit gängige praktizierte nicht artgerechte Tierhaltung.

Die VegANDaner sind der Überzeugung, dass maximal eine Fleischmahlzeit pro Monat ausreichend ist. Das Fleisch, das sie kaufen, kommt direkt vom Bio-Bauernhof. Sie lehnen Fleischerzeugnisse wie Wurst aus oben benannten sowie aus gesundheitlichen Gründen und auf Grund der Denaturalisierung dieser Lebensmittel ab.

Sie essen kein Kalb, kein Lamm, denn das sind Kinder!

Die VegANDaner sind gegen die Trennung der neugeborenen Kälber von der Mutterkuh. Diese Vorgehensweise der Kälbertrennung ist leider üblich – übrigens auch auf Bio-Höfen, damit wir – die Verbraucher – Milch und Milchprodukte kaufen können. Aus diesem Grund reduzieren die VegANDaner tierische Milch und deren Produkte und gleichen mit Pflanzenmilch und den daraus hergestellten Erzeugnissen (Joghurt, Quark) aus. Es wird darauf geachtet, dass diese Produkte trotz Verarbeitung so natürlich wie möglich sind. VegANDaner wollen tierische Milch und deren Erzeugnisse nicht vollständig meiden, da diese Inhaltsstoffe enthalten, die für den Organismus wichtig und in Pflanzenmilch nicht enthalten bzw. künstlich zugeführt sind. Außerdem könnte das strikte Meiden zu einer Laktose-Intoleranz führen, die sich negativ auswirkt, wenn VegANDaner möglicherweise irgendwann einmal wieder mehr tierische Milch(-Produkte) verzehren möchten.
VegANDaner verwenden lediglich tierische Milch, die nicht ultrahocherhitzt und/oder homogenisiert ist, da durch diese Art der Bearbeitung Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe zerstört werden.

VegANDaner essen keine Eier aus Bodenhaltung, sondern lediglich aus Biohaltung, aber in Maßen, denn das war ja von der Natur (von Gott) ursprünglich auch einmal anders vorgesehen gewesen.

Die Nahrung der VegANDaner ist so natürlich wie möglich. Es kommen weder Fertigprodukte, Tütennahrung, gezuckerte Dosennahrung sowie Lebensmittel mit Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen, Zuckererstzstoffen, Geliermitteln oder Verdickungsmitteln auf den Tisch.
Die VegANDaner lehnen außerdem raffinierten Zucker und raffiniertes Salz sowie ausgesiebte Mehle ab. Produkte mit langen Zutatenlisten werden gemieden.

Sie essen frisches sowie tiefgefrorenes Obst und Gemüse, Nüsse, Ölsamen, Getreide und Getreideprodukte (Vollkorn).

Sie würzen mit frischen Kräutern, Meer-, Kristall- oder Steinsalz.
Ab und an verzehren sie Fisch wegen der gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Die VegANDaner verwenden kaltgepresste Öle.

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Kritiker sagen nun vermutlich: Auch bei einem Mal Fleisch im Monat wird ein Tier getötet. Auch ein- bis zweimal Milch in zwei Wochen bedeutet, dass Tiere leiden. Der Kritiker hat Recht.

Das Problem bezüglich des Fleisches ist, dass es keinen wirklich guten natürlichen Ersatz für Vitamin B12 gibt. Nahrungsergänzungsmittel können wohl kaum die Alternative sein.
B12 kann in unserer Leber bis zu drei Jahren gespeichert werden. Insofern ist es nicht notwendig, den Speicher drei bis viermal die Woche aufzufüllen, ab und an jedoch sollte das getan werden, sind die VegANDaner übezeugt.

Die Meinung der VegANDaner bezüglich tierischer Milch und Milchprodukte wurde oben bereits erörtert.

Die VegANDaner halten den Kritikern entgegen: Die Nahrung des Menschen soll so gesund und natürlich wie nur möglich sein. Deshalb gestatten sich die VegANDaner gelegentlich Fleisch, Milch/Milchprodukte und Eier, auch wenn dies ihrer eigentlichen moralischen Überzeugung widerspricht. Doch in diesem Moment geht die eigene Gesundheit vor! Ehe sie diese mit synthetischem oder ähnlich unnatürlichem Ersatz gefährden, greifen sie einmal pro Monat zum natürlichen Vitamin B12 sowie ein bis zwei Mal in zwei Wochen zu tierischer Milch und deren Produkten.

Durch die Lebensweise der VegANDaner kann vielen Tieren Leid, Schmerz, Krankheit und Qual erspart werden. Würden sich mehr Menschen wie die VegANDaner ernähren, könnten mehr Mutterkühe mit ihren Kälbern zusammen bleiben, könnten mehr Schweine aufwachsen, wie es von der Natur (oder von Gott) vorgesehen ist und es könnten mehr männliche Kücken der Gaskammer bzw. dem Schredder entgehen. Ein Ziel, für das es sich lohnt, die eigenen Essgewohnheiten einmal ernsthaft zu überdenken.