Epigenetische Marker: Chemische Anhängsel auf dem Doppel-Helix-Strang bezeichnet man als epigenetische Marker. Sie werden als eine Art Schalter dargestellt, die das Gen aus- oder anknipsen kann.

Enzyme: Enzyme sind Eiweißverbindungen. Sie sind sehr komplex. Bei großen Hitzeeinwirkungen werden sie zerstört. Für den Körper sind Enzyme sehr wichtig, da sie beinahe überall „ihre Hand im Spiel haben“, so sind sie beteiligt an der Verwertung der Nährstoffe, an der Entfernung von Giftstoffen sowie am Umbau von Organen.

Enzyme haben unterschiedliche Funktionen im Organismus. Eine Gruppe sind die Verdauungsenzyme. Ihnen kommt die Aufgabe zu, die mit der Nahrung aufgenommenen  Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße in deren Bestandteile Fettsäuren, Glycerin, Aminosäuren sowie Einfachzucker zu zerlegen. Verdauungsenzyme werden von den Verdauungsdrüsen gebildet.

Eine zweite Gruppe sind die Stoffwechselenzyme, die aus den Bestandteilen Fettsäuren, Glycerin, Aminosäuren und Einfachzucker Bau-und Reservestoffe für den Organismus herstellen. Sie sind in den Zellen, Organen und Körperflüssigkeiten zu finden.

Außerhalb unseres Körpers gibt es jene Enzyme, die in Nahrungsmitteln aus pflanzlichen und tierischen Organismen vorzufinden sind und jene, die bei der Herstellung bestimmter Lebensmittel zugesetzt werden, wie z.B. bei der alkoholischen Gärung oder in der Milchproduktion.

Erlernte Hilflosigkeit: Der Begriff Erlernte Hilflosigkeit wurde von dem amerikanischen Psychologen Martin E. Seligman (*1942) geprägt. Erlernte Hilflosigkeit bezeichnet das Gefühl, keine Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Im Laufe der Zeit eignen sich Menschen, basierend auf den Erfahrungen aus Situationen, in denen sie sich macht- und hilflos fühlten, diese Sichtweise/Handlungsweise an. Erlernte Hilflosigkeit kann das Auftreten diverser Krankheiten begünstigen. Sie schwächt die Immunabwehr bzw. die Killer- und Fresszellen.

Das negative/pessimistische Denken  („Klar, dass mir das wieder passiert“; „Egal, was ich mache, es geht immer schief“; „Warum soll ich lachen, es ist ja alles so traurig“) wirkt sich negativ auf Herzkranzgefäße und Stoffwechselvorgänge im Gehirn aus. Seligmann stellte Zusammenhänge zwischen dem mangelnden Kontrollgefühl und vielen gesundheitlichen Beschwerden und Erkrankungen fest (u.a. Depression, Alkoholismus, Krebs).