Parvoviren: Parvoviren sind sehr kleine, aber äußerst resistente Viren.

Palliative Therapie: Die palliative Therapie ist eine therapeutische Maßnahmen, die lediglich auf Linderung der Symptome einer Krankheit, nicht auf deren Heilung ausgericht ist.

Parkinson: Parkinson ist eine Erkrankung des Gehirns mit fortschreitendem Verlust von Nervenzellen. Die Beweglichkeit ist gestört, Betroffene zittern. Die Krankheit tritt vornehmlichen im höheren Lebensalter auf.

Peritonealkarzinose: Bei der Peritonealkarzinose handelt es sich um einen Befall des Bauchfells (Peritoneum) mit bösartigen Tumorzellen.

Pet Scan (PET = Positronen-Emissons-Tomograph): Pet Scan ist ein modernes nuklearmedizinisches Diagnosegerät.

Pfortader: Die Pfortader ist eine große Vene, aus der das Blut aus den Verdauungsorgenen zusammenfließt, um anschließend zur Leber transportiert zu werden.

Phenole: Phenole sind natürliche Farb-, Duft- und Geschmacksstoffe in Pflanzen. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Phenole werden als Gesundheitspolizei im Körper bezeichnet. Sie sind antioxidativ. Sie schützen die Zellen vor einem Angriff Freier Radikaler. Sie entschärfen aggressive Sauerstoffverbindungen, die an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs beteiligt sind. Phenole binden Schadstoffe und unterstützen das Immunsystem. Phenole finden sich in den Randschichten von Obst und Gemüse, sehr viele z.B. in Weintrauben und Pfirsischen, außerdem in Sojabohnen, aber auch in Tee sowie in Rot- und Weißwein. Phenole lassen sich in Phenolsäuren und Flavonoide unterteilen. Phenolsäuren erzeugen einen herben Geschmack (Kaffee, Kakao, Getreide, Zwiebeln). Flavonoide sorgen für kräftige Farben in Obst und Gemüse.

Prebiotika: Nicht zu verwechseln mit Probiotika sind Prebiotika unverdauliche Kohlenhydrate. Ihre Wirkung entfalten sie im Darm, ähnlich wie Faserstoffe. Mit ihnen werden z.B. von bestimmten Darmbakterien Säuren gebildet, die das Wachsen von Krankheitserregern hemmen können. Außerdem versorgen sie die Darmzellen mit Energie. Prebiotika sind z.B. Inulin, Laktulose (synthetischer Zweifachzucker), Raffinose und Stachyose (Mehrfachzucker).

Probiotika: Probiotika sind lebende Bakterien, die eine günstige Wirkung auf die Darmflora haben.

probiotisch: (Griechisch:  pro bios = für das Leben) mit lebenden Mikroorganismen versehen.

Progesteron: Progesteron ist ein weibliches Geschlechtshormon. Es wird vor allem im Gelbkörper sowie während der Schwangerschaft in der Plazenta gebildet.

PSA-Wert: (Prostata spezifischen Antigen): Der PSA-Wert ist derjenige Wert im Blut, an welchem Prostatakrebs erkannt werden kann. Nicht jede Erhöhung des Wertes hat Krebs zur Ursache. Die Werte sind bei älteren Männern höher als bei jüngeren.  Werte werden in Nanogramm pro Milliliter(ng/ml) angegeben. Werte zwischen null und vier Nanogramm pro Milliliter Blut gelten als normal, bei Werten darüber besteht ein Krebs-Verdacht. Mehr zum Thema PSA-Test: www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/prostatakrebs/psa-test-frueherkennung.php