Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Unterschieden werden muss zwischen Retinol aus tierischen Produkten und dem Provitamin A aus pflanzlichen Produkten. Letzteres kann nicht sofort verwertet werden, sonden muss im Organismus erst in Vitamin A umgewandelt werden.

Bedeutung: Vitamin A ist wichtig für den Sehprozess, für das Immunsystem und für die Fortpflanzung. Es bekämpft Viren und Bakterien. Es ist beteiligt am Wachstum  unserer Zellen. Vitamin A hält Schleimhäute feucht und schützt vor Freien Radikalen.

Mangelerscheinungen: Die Folgen eines Vitamin-A-Mangels können brüchige Fingernägel, Sehstörungen, Nachtblindheit, Appetitlosigkeit und trockene Haut sein.

Mangel-Risiko: Bei chronischen Darmerkrankungen kann es zu einer Unterversorgung mit Vitamin A kommen.

Überdosierung: Ein Zu viel an Vitamin A ist schädlich. Dabei kann es je nach Menge zu Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Sogar eine Gelbsucht ist möglich. Wird über einen längeren Zeitraum mehr Vitamin A als notwendig eingenommen, erhöht sein Risiko, Osteoporose zu bekommen. Vor allem Schwangere müssen besondere Vorsicht walten lassen. Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist darauf zu achten, dass der Anteil an Vitamin A so niedrig wie möglich ist (bis maximal 1mg).

Enthalten in (pro 100g): Lebertran (24000 µg), Rinderleber (14.100 µg), Schweineleber (9.000 µg), Karotten (1.800 µg), Aal (1.200 µg), Ei (200 µg), Mango (430 µg) Aprikosen (280 µg), Feldsalat (630 µg), Grünkohl (590 µg), Spinat (450 µg)

Empfohlene Menge (pro Tag): Frauen 0,8 mg (800 µg), Männer 1,0 mg (1.000 µg)  Schwangere 1,1 mg (1.100 µg) und Stillende 1,5 mg (1.500 µg)

Anderer Name: Retinol, Provitamin A

Sonstiges: Vitamin A ist hitze-, licht- und luftempfindlich, es kann bis zu zwei Jahren in der Leber gespeichert werden.