Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Unser Körper ist in der Lage, dieses zu einem große Teil selbst herzustellen. Dazu benötigt er die UV-Strahlen des Sonnenlichts.

Bedeutung: Vitamin D ist wichtig für den Kalzium– und Phosphatstoffwechsel, es sorgt dafür, dass das Kalzium aus dem Darm aufgenommen werden kann und dann für Knochen und Zähne zur Verfügung steht. Außerdem ist Vitamin D von Bedeutung für den Insulinstoffwechsel und die Herztätigkeit. Forscher fanden heraus, das es die Pumpleistung des Herzens beeinflusst.

Mangelerscheinungen: Bei einem Mangel an Vitamin D kann es zu Osteoporose und Osteomalazie (Knochenerweichung) kommen, auch können sich die Knochen verformen. Die Zahnbildung kann beeinträchtigt werden. Neuere Forschungen halten ferner einen direkten Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und erhöhtem Blutdruck für möglich.

Mangel-Risiko: Bei älteren Menschen, deren Haut weniger Vitamin D bildet, bei starken Rauchern, bei Menschen, die nicht so oft im Freien sind sowie bei Frauen in/nach den Wechseljahren ist das Risiko eines Mangels erhöht.

Überdosierung: Ein zu hohe Einnahme von Vitamin D kann zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen führen. Es können sich Nierensteine bilden.

Enthalten in (pro 100g): Lebertran (300 µg), Hering (27 µg), Lachs (22 µg), Thunfisch (6 µg), Ei 2 µg)

Empfohlene Menge (pro Tag): 5 bis 10 µg

Anderer Name: Ergocalciferol, Cholecalciferol

Sonstiges: Bis 180 Grad ist Vitamin D hitzestabil, Es ist licht- und luftempfindlich.