Common name: Brussels sproutVitamin K ist ein fettlösliches Vitamin. Einen Teil davon müssen wir mit der  Nahrung aufnehmen, ein anderer Teil wird im Dünndarm durch die Darmbakterien gebildet.

Bedeutung: Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung sowie für die Verwertung von Kalzium und damit für die Knochen. Ferner ist es von Bedeutung für den Stoffwechsel von Bindegewebe und Nieren.

Mangelerscheinungen: Ist zu wenig Vitamin K im Körper vorhanden, verlängert sich die Blutgerinnungszeit und das Knochenwachstum kann gestört werden. Ein Mangel besteht jedoch eher selten.

Mangel-Risiko: Dieses besteht bei chronischen Darmerkrankungen, Osteoporose, in/nach den Wechseljahren oder vorübergehend bei der Einnahme von Antibiotika. Auch Säuglinge und Kleinkinder haben einen Mehrbedarf.

Überdosierung: Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Überdosierung nicht schädlich. Doch Vorsicht bei Neugeborenen! Hier kann es zur Zerstörung der roten Blutkörperchen kommen (Neugeborene benötigen lediglich 4 µg Vitamin K pro Tag).

Enthalten in (pro 100 g): Sauerkraut (1.540 µg), Huhn (470 µg), Rosenkohl (440 µg), Spinat (400 µg), Kopfsalat (200 µg), Blumenkohl (186 µg), Erbsen (135 µg), Brokkoli (85 µg), Karotten (66 µg), Weizenkleie (80 µg), Butter (60 µg), Kartoffeln (50 µg), Haferflocken (50 µg)

Empfohlene Menge (pro Tag): Frauen 70 µg, ab 51 Jahre 80 µg; Männer 60 µg, ab 51 Jahre 65 µg; Schwangere und Stillende 60 µg

Anderer Name: Phyllochinon

Sonstiges: Vitamin K ist licht- und luftempfindlich.